Beiträge

Alter Elbtunnel – ein historisches Denkmal zum staunen

Der Alte Elbtunnel war zu seiner Eröffnung im September 1911 ein technisches Meisterwerk. Der Tunnel, der die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet Steinwerder verbindet, begeistert noch heute.

Das Beste ist: Besucher und Pendler durchqueren den Tunnel rund um die Uhr kostenlos und Steinwerder hat man einen wundervollen Blick auf die Landungsbrücken und Skyline von Hamburg.

Am 22.07.1907 begann der Bau des Alten Elbtunnels. Am 07.09.1911 ist der Tunnel (von Hamburgern auch gerne St. Pauli Elbtunnel genannt) als erster Unterwassertunnel Europas fertiggestellt worden. Zu damaligen Zeit war der Tunnel ein einzigartiges architektonisches Bauwerk, weil mit dem Alten Elbtunnel die Verkehrsanbindung als schnelle Elbdurchquerung optimiert worden ist.

Großer Autoaufzug zum Alten Elbtunnel

 Autoaufzug zum alten Elbtunnel

Damals und heute sind die Besucher aus aller Welt von diesem Tunnel fasziniert: Zwölf hydraulisch betriebene Fahrkörbe oder 132 Treppenstufen führen die nationalen und internationalen Gäste in den 24 Meter tiefen Tunnel.

Dann geht es bei der Tunnel-Tour entlang einer 426,5 Meter langen und hellgekachelte Röhre mit einem Durchmesser von 5,92 Metern. Man ist direkt unter Elbe! Über einem fahren die Schiffe und Barkassen. Auf der anderen Seite der Elbe (Werftinsel Steinwerder) endet die Tour. Hier wartet am Ende des Tunnels ein wunderschöner Panoramablick auf den Hamburger Hafen.

Alter Elbtunnel: Wahrzeichen unter Denkmalschutz

Nach dem 100. Geburtstag des Alten Elbtunnels im Jahre 2011 ist das Wahrzeichen aufgrund der einzigartigen Ingenieurkunst 2003 unter Denkmalschutz gestellt worden. Die Weströhre ist im Rahmen von Denkmal schützenden und erhaltenden Maßnahmen saniert worden. Der Clyde-Tunnel im schottischen Glasgow stand Pate für das imposante Bauwerk, dass für Fußgänger zurzeit sogar Nachts durchgehend geöffnet ist.

Für Film-Teams ist der Tunnel der ideale Drehort, um aufregende und einzigartige Film-Episoden unterhalb der Elbe zu drehen. Das Kuppeldach des Rundbaus ist Blickfang des historischen Bauwerks.

Länge, Tiefe und Baubeginn vom alten Elbtunnel

Das Meisterwerk der Baukunst hat bei Touristen einen hohen Stellenwert. Es macht den Besuch des Hamburger Hafens zusammen mit vielen anderen Highlights (wie beispielsweise einer Besichtigung der Cap San Diego) zum unvergesslichen Erlebnis. Der seitliche Lichteinfall gibt den hellen Kacheln ein besonders Aussehen und verleiht dem Tunnel eine unverwechselbare Licht-Atmosphäre, die als Hintergrund-Motiv für aufregende Fotos genutzt werden kann.

Elbtunnel als Sport-Event: Elbtunnel-Marathon

Lauf- und Radsport-Events genießen in Hamburg großen Stellenwert. So diente der Alte Elbtunnel auch schon als Schauplatz für spannende Turniere wie dem Elbtunnel-Marathon. Nach der Fertigstellung der Sanierungsarbeiten an der Oströhre, die voraussichtlich im Frühjahr 2019 stattfinden soll, werden so weit wie möglich wieder solche packenden Sport-Ereignisse im Alten Elbtunnel stattfinden.

Wenn an solchen Tagen der Tunnel so gut besucht ist, dass sich an den Fahrgastkörben lange Schlangen bilden, sind die Treppen der beste Weg, dem Stau zu entkommen. Gleichzeitig tut man dabei auch noch etwas für die tägliche Fitness. Der Alte Elbtunnel wird von begeisterten Touristen aufgrund der Nostalgie und dem besonderen Ambiente als „Must See“ beschrieben.

Viel Treppestufen in den alten Elbtunnel

Sportlicher Anziehungspunkt auch für Radfahrer

Der Alte Elbtunnel wird immer sehr gepflegt und sauber gehalten. Das begeistert auch die Radler, die den beliebten Tunnel durchqueren, um den exklusiven Ausblick am Ende des Elbtunnels mit dem Blick auf den Michel zu genießen.

Was für ein Gefühl, ganz einfach unter der Elbe Rad zu fahren. Dank der beeindruckenden Kunst der Ingenieure und der tatkräftigen und mutigen Mitarbeiter, die durch den Umgebungsdruck ein hohes Arbeits-Risiko zu tragen hatten, konnte der Tunnel 1911 als technisches Sensationsbauwerk eröffnet werden. Bis heute hat der Alte Elbtunnel nichts von seiner magischen Anziehungskraft als Ausflugsziel verloren, weil er zeigt, wie außergewöhnlich erfolgreich der Architekt Otto Wöhlecke und sein Team damals zusammengearbeitet haben.

Gekachelte Röhre des alten Elbtunnel

Alter Elbtunnel – Daten auf einem Blick

  • Eröffnet wurde der Elbtunnel am 7. September 1911
  • und verbindet (mit zwei Tunnelröhren) die nördliche Hafenkante (Landungsbrücken) mit der Elbinsel Steinwerder.
  • Das Ganze auf einer Länge von 426,5 Metern.
  • Rund um die Uhr geöffnet
  • erweist sich dieser Ort auch als wundervoller Foto-Spot.

Die Tunnelsohle des Elbtunnels verläuft nicht waagerecht

Erwähnenswert: Leider ist es nicht mehr möglich den Tunnel (im ursprünglichen Sinne) mit dem Auto zu durchqueren. Obwohl der Tunnel zuvor noch in Millionenhöhe für diesen Zweck renoviert wurde. Grüne und SPD beerdigten diesen Traum vieler Nostalgiker im Juni 2019 – wir berichteten ausführlich.

Anfahrt & Öffnungszeiten des Alten Elbtunnel

✖ Adresse: St. Pauli-Landungsbrücken, 20359 Hamburg
24 Stunden geöffnet
Auch während Corona geöffnet. Masken- und Abstandsregeln beachten.

Neuigkeiten zum Elbtunnel

Karte zu Alter Elbtunnel via Google Maps

Weitere wundervolle Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen warten auf unserer Themenseite Sightseeing Hamburg.


Linie 62: Mit der Hafenfähre auf kleine Hafenrundfahrt

Angeblich haben auf der Fähre (Linie 62) der Hafen-Dampfschiffahrt-AG schon Karrieren von Seefahrern begonnen. Eigentlich bringen die kleinen HADAG-Fähren aber Pendler zu ihrer Arbeit und zurück. Doch an den Wochenenden gehören die Fähren den Sehleuten – so werden die Touristen hier genannt, weil es sich so schön auf Seeleute reimt.

Zu sehen gibt es viel – die Fähren beginnen ihre Fahrt an den St. Pauli Landungsbrücken. Vorbei an den Schwimmdocks der Werft Blohm und Voss, den Fischmarkthallen und dem Blankeneser Treppenviertel, dass im Licht der Sonne wie eine mediterrane Hafenstadt an den Hang des Süllberg schmiegt und schließlich Finkenwerder, das ehemalige Fischerdorf.

Linie 62: Hafenrundfahrt zum kleinen Preis

Die Kosten für das HVV-Ticket sind sensationell. Jedenfalls für die gebotene Leistung des Hamburger Verkehrsverbundes. Schon eine Tageskarte für etwas über 6 Euro ermöglicht die Strecke hin und zurück zufahren. Samstag und Sonntag übrigens zu den selben Abfahrtszeiten wie in der Woche. In der Regel liegen die Abfahrten nicht über 30 Minuten. Von März bis Oktober zu den Hauptverkehrszeiten sogar alle 10 Minuten.

Eine Hafenrundfahrt zum unschlagbaren Preis und im Takt städtischer Verkehrsbetriebe. Für HVV-Abonnenten des Gesamtbereich ist die Fahrt bereits bezahlt und Fahrräder lassen sich auch ganz unkompliziert mitnehmen.

Zwar sind die Zeiten vorbei, in denen auf der Fähre 62 die traditionellen HADAG Fähren fahren, deren Ebenbild übrigens noch in Lissabon zu bewundern sind. Aber auch die neuen etwas funktioneller wirkenden Fähren bieten dem durstigen Touristen eine kleines gastronomisches Angebot. Am Anleger ist das Angebot an Speisen und Getränken um einiges reichhaltiger. Auch für Alt-Hamburger ist die Fahrt mit Linie 62 immer wieder ein Erlebnis!

Linie 62: Tickets, Preise, Fahrtdauer & Co.

  • Abfahrt: Landungsbrücken, meist Brücke 3.
  • Fahrpreis: Im Rahmen eines normalen HVV-Tickets, aktuell 3,40 €. HVV-Abonnements und Tageskarten gelten ebenfalls.
  • Fahrtdauer: 28 Minuten (Landungsbrücken bis Finkenwerder)
  • Fahrzeiten: Alle 30 Minuten. Von März bis Oktober fährt die Linie 62 an Wochenenden und Feiertagen von 11 bis 18 Uhr ungefähr alle 10 Minuten (nachfrageorientiert).
  • Sonstige Informationen: Fahrräder können transportiert werden. Für Fahrgäste des HVV ist während der Corona-Pandemie die Einhaltung der Maskenpflicht unabdingbar. Dies gilt auch für die Fähren der Linie 62.

Vorbei am Fischmarkt und Elbstrand

Hadag Hafenfähre 62 über Altona-Dockland

Elbstrand bei Övelgönne - ein heißer Tipp im Sommer

Fahrplan und Haltestellen der Fähre 62

Die Hafenfähren fahren im regelmäßigen Takt an den Landungsbrücken (meist Brücke 3) ab. Die Abfahrtszeiten der Linie 62 finden sich vor Ort oder auch im Internet.

  • Sandtorhöft
  • Landungsbrücken
  • Altonaer Fischmarkt
  • Dockland
  • Neumühlen
  • Finkenwerder

Wer  bereits vorab einen Eindruck vom Geschehen erleben möchte, schaut am Besten bei der Videoplattform YouTube vorbei. Hier gibt zahlreiche schöne Videos von der Fahrt mit der Linie 62. Weitere wundervolle Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen, Tipps und Ideen warten auf unserer Themenseite Sightseeing Hamburg. Einfach mal reinschauen und inspirieren lassen!

Verkaufsoffener Sonntag in Hamburg – alle Termine im Blick

Es gibt nicht viel, dass das Shopping-Herz mehr erfüllt als ein verkaufsoffener Sonntag. Die verkaufsoffenen Sonntage in Hamburg erfreuen sich von Anfang an großer Beliebtheit und sind immer ein Publikumsmagnet – vor allem weil sie so selten sind. Insgesamt öffnen sich die Türen der Geschäfte in der Hansestadt nur vier Mal im Jahr, ganz im Sinne des Ladenöffnungsgesetz. An diesen Sonntagen dürfen die Einzelhandelsgeschäfte von 13.00 bis 18.00 Uhr geöffnet werden.

Verkaufsoffene Sonntage 2022 in Hamburg

Dem Corona-Virus zum Trotz finden dieses Jahr endlich wieder verkaufsoffene Sonntage in Hamburg statt. Die Hamburger Bezirksamtsleiter haben sich für 2021 auf vier Termine verständigt:

  • 9. Januar 2022: Sport und Gesundheit
  • 3. April 2022: Inklusion und Integration
  • 25. September 2022: Kinder, Jugend und Familie
  • 6. November 2022: Kultur

verkaufsoffener-sonntag

Mehr als nur 4 verkaufsoffene Sonntage in Jahr

Die Metropolregion Hamburg hat mehr als nur 4 verkaufsoffene Sonntage im Jahr. Umliegende Städte und Regionen wie Buchholz oder Schenefeld locken mit ganz eigenen Terminen zum verkaufsoffenen Sonntag. Besonders beliebt sind dabei auch Lüneburg und Lübeck. Die historischen Städte laden nämlich nicht nur zum shoppen ein, sondern eigenen sich auch ideal für einen Ausflug ins Grüne. Also, wer Lust hat auf ein bisschen Innenstadt-Trubel, Shopping, 1-2 Käffchen und ein leckeres Stück Kuchen – hin da!

➤ Da wir von Lüneburg immer besonders angetan sind, haben wir diese Tage hier zusammengefasst!

Einkaufszentren öffnen am verkaufsoffenen Sonntag in Hamburg

Falls das Wetter mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht und es Bindfäden regnet, keine Sorge – auch die großen Einkaufszentren nehmen an den verkaufsoffenen Sonntagen in Hamburg teil.

Somit natürlich auch die großen Shopping-Tempel wie beispielsweise die Hamburger Meile, das Phoenix Center in Harburg oder das neue CCB in Bergedorf. In der Hamburger Meile in Mundsburg wird das Shoppingherz besonders laut pochen, denn hier befinden sich über 150 Geschäfte, Cafés und Restaurants auf einer Verkaufsfläche von 47.700 Quadratmeter.

einkaufspassage-hamburg

Die Vielfalt ist aber noch größer, an den verkaufsoffenen Sonntagen in Hamburg werden sich voraussichtlich wieder folgende Einkaufszentren und Geschäfte beteiligen:

  • Mercado Einkaufszentrum in Altona, Große Rainstr. 2
  • Billstedt Center – Hamburg, Möllner Landstr. 13 A
  • Alstertal-Einkaufszentrum Hamburg, Heegbarg 31
  • Nedderfeld Center, Nedderfeld 70
  • Phoenix Center Hamburg-Harburg
  • Quaree Einkaufszentrum Wandsbek-Markt

Auch der Möbelriese IKEA nutzt meist diesen Tag um seine Pforten zu öffnen, sowohl Moorfleet als auch Schnelsen und Altona. Genauere Informationen gibt es auf der Webseite des schwedischen Möbelhauses.

Ladenöffnungsgesetz & Rechtsgrundlage für verkaufsoffene Sonntage

Aus Anlaß von besonderen Ereignissen sind jährlich bis zu vier verkaufsoffene Sonntage zulässig. Rechtsgrundlage dafür ist § 8 Abs. 1 des Hamburgischen Ladenöffnungsgesetz. Geeignet ist ein Anlass dann, wenn er nicht nur für die ortsansässige Bevölkerung, sondern auch für Bewohner angrenzender Bezirke ein attraktives Ziel darstellen könnte.

Meistens sind aber wie in Hamburg vier verkaufsoffene Sonntage pro Jahr erlaubt. Eine Ausnahme dabei bildet Berlin, in der Hauptstadt gibt es doppelt so viele Shopping Sonntage jährlich. Auch die Terminplanung der verkaufsoffenen Sonntage unterliegt in der Hansestadt strengeren Regeln als in der Hauptstadt: In Hamburg dürfen die verkaufsoffenen Sonntage nicht auf die Adventssonntage oder Feiertage fallen.

Viele Städte und Gemeinden in der Handesstadt Hamburg laden regelmäßig kombiniert mit anderen Events wie Frühlingsfeste oder Stadtfesten ein. Sobald weitere Informationen zu verkaufsoffenen Sonntagen in Hamburg vorliegen, werden Sie an dieser Stelle informiert.

Tipps für die Wohnungssuche in Hamburg – so klappt’s endlich!

Die Wohnungssuche in Hamburg gestaltet sich meist nicht einfach, denn es gibt viel zu wenig Wohnungen und bezahlbar ist der Wohnraum oft gar nicht. Bei einer Besichtigung stehen reihenweise andere Wohnungssuchende vor der Tür, doch es gibt einige Tricks, um doch eine günstige Wohnung zu finden.

Eine Wohnungsbesichtigung muss man sich heutzutage so verstellen, als ob man sich um eine freie Arbeitsstelle bewerben würde. An erster Stelle sollte man pünktlich erscheinen, der Vermieter sieht dann gleich: Es ist ein zuverlässiger Mieter. Sehr gut wäre es auch, gleich zum Termin eine Mappe mit Bescheinigungen mitzubringen, damit man dem Vermieter die benötigten Unterlagen gleich überreichen kann. Erkundigung sind vorher einzuholen!

Was gehört in die Mappe für die Wohnungsbesichtigung?

Besonders wenn man nach günstigen Wohnungen in Hamburg Zentrum Ausschau hält, ist eine Bewerbungsmappe eigentlich Pflicht. Eure meisten Mitbewerber werden auf jeden Fall eine haben. Viele Studenten bringen auch gleich die schriftliche Absicht zur Bürgschaft ihrer Eltern mit – daran lässt sich erkennen, wie umkämpft der Wettbewerb ist. Bei einer Besichtigung einer 2-Zimmer Etagenwohnung mit Balkon in Barmbek-Süd oder Sternschanze, können schon mal locker 50 Leute erscheinen. Chance also 1:50 + X!

  • Kurzer Lebenslauf mit Foto (achte darauf, dass es professionell wirkt und das Foto sympathisch ist).
  • Ein kleines Begleitschreiben ist unabdingbar! Mit den richtigen Worten, kann man sich von der Konkurrenz abheben.
  • Eine ordentliche Mieterselbstauskunft, diverse Vorlagen dazu befinden sich im Netz.
  • Eine Schufa-Auskunft die zeigt, dass man liquide und zahlungswillig ist.

Kopien der letzten drei Gehaltsabrechnungen und Kopien vom Personalausweis (Vorderseite + Rückseite) sollte man erst übermitteln, wenn die Sache konkreter wird. Man schützt so die eigenen Daten! Das ist natürlich im Anschreiben zu vermerken.


Lektüretipp: Der Mietercoach ist ein sehr hilfreicher Ratgeber auf dem Weg zur ersehnten Wohnung in Hamburg. Das Taschenbuch (auch erhältlich als Kindle) zeigt bewährte Techniken, Tricks und Kniffe wie man die passende Wohnung findet und den Vermieter für sich gewinnt. Der Ratgeber, geschrieben von einem Immobilienmakler aus München, zeigt wie an den begehrten Mietvertrag erhält.


In Hamburg wohnen bedeutet Abstriche machen

Die eigenen Vorstellungen erfordern Abstriche und Flexibilität, denn eine günstige Wohnung ist oft nicht mit den eigenen Wünschen zu vereinen. Man sollte sich nicht auf eine bestimmte Quadratmeterzahl festlegen und auch der Stadtteil muss flexibel gewählt werden können. Muss ein Balkon sein? Wird ein Dielenboden gewünscht? Alle Wohnungssuchende müssen Abstriche machen, also muss vorher klar sein, auf was man wirklich Wert legt und auf was man verzichten kann.

Altbau statt Neubauwohnung

Nutze Deine soziale Reichweite!

Die Wohnungssuche ist kein Geheimnis, Freunde, Bekannte, Verwandte und Facebook müssen wissen, dass man eine Wohnung sucht und wie die eigenen vier Wände aussehen sollen. Denn viele Wohnungen werden durch persönliche Kontakte vermittelt. Also sollte die Suche auch publik gemacht werden. Von Vorteil ist es auch, wenn man Mitglied einer Baugenossenschaft ist, es ist eine sehr günstige Variante und die Mitglieder erfahren auf jeden Fall von der freien Wohnung.

Bei Facebook gibt es auch diverse Gruppen und Communities für die Wohnungssuche in Hamburg – beispielsweise „Wohnungen Hamburg“ oder „Wohnungen.frei.in.Hamburg“. Also statt nur die eigene Reichweite zu nutzen, auch einfach mal in den Gruppen von Facebook stöbern!

Junges Pärchen beim Umzug in Hamburg

Gib Dich nicht zu kritisch!

Szene-Viertel sind zu vermeiden, denn hier sind die Mieten besonders hoch. Außerhalb des Stadtzentrum sind die Miet-Wohnungen oft günstiger, aber genauso schön. Mitten in der Stadt sind oft 40 Leute und mehr an der Wohnung interessiert, etwas außerhalb sind es „nur“ 15. Kommt es zu einer Besichtigung sollte man sich auf jeden Fall taktisch klug verhalten. Es darf auf keinen Fall erwähnt werden, dass der zukünftige Mieter im Mietverein ist. Ein Zollstock, um die angegebene Quadratmeterzahl nachzumessen, sollte auch zu Hause bleiben. Ein guter Eindruck muss auch hinterlassen werden, ein gepflegtes Erscheinungsbild ist „Pflicht“.

Letzten Endes entscheidet der Vermieter, wem er die Wohnung überlässt und mit einem gepflegten Äußeren steigen zumindest die Chancen. Beim Mietrecht sollte man sich zurückhalten, kein Vermieter möchte Belehrungen und Vorschriften seitens der Mieter.

Auf diese Dinge kommt’s bei der Wohnungssuche in Hamburg an: Immer freundlich bleiben (freundlich heißt nicht Arschkriecher), eine überzeuge Mappe, deutliches Interesse vermitteln, eine seriöses Erscheinungsbild und zu guter Letzt natürlich Euer monatliches Einkommen. Somit kommt ihr sicher in die engere Wahl. Weitere Tipps rund um die Wohnungssuche findet Ihr in unserem Ratgeber!

Noch ein paar Tipps für Studenten und Azubis auf Wohnungssuche

Der Zulassungsbescheid der UNI Hamburg oder HAW ist da – hurra, aber wo denn nun wohnen? Im Folgenden ein paar Tipps speziell für Studis und Azubis.

  • Am Besten sucht ihr auf den schwarzen Brettern in der Universität (insb. im Mensenbereich) als auch beim Studentenwerk. Dort gibt es meist eine Menge von Angebote, meist handelt es sich hier um freie Zimmer in WG’s.
  • Nutzt das Onlineportal der Mitwohnzentrale – hier gibt es viele Zimmer in WG‘s auf Zeit oder Zimmer zur Untermiete.
  •  Örtlichen Wohnungsgenossenschaften in Hamburg scheinen zwar ziemlich ausgebucht- dennoch ist es ein Versuch wert.

Hier zum Artikel: 24 Einrichtungstipps für kleine Wohnungen – schlau gestalten

(Artikel: ahoihamburg.de – Bilder dank Fotolia & Tijana)

7 kostenlose Sehenswürdigkeiten und Ausflüge für Hamburg

Wer kennt das nicht! Man plant eine tolle Städtereise, viele Programmpunkte stehen an und dann scheitert es am Geldbeutel bzw. dessen Inhalt. Aber das muss nicht sein. Es gibt tolle Sachen, die man unternehmen und sich anschauen kann, ohne dafür auch nur einen Cent zahlen zu müssen. Hier 7 kostenlose Sehenswürdigkeiten für Hamburg:

Stadtführungen mit Free-Walker-Tours

Wenn man in einer fremden Stadt ist, gibt es doch nichts Schöneres, als viel über die Stadt zu erfahren und vielleicht den einen oder anderen Geheimtipp zu erhaschen. Was liegt da näher, als eine Stadtführung mitzumachen. Aber für umsonst? Ja, das geht und zwar mit der Hamburg-Greeter oder auch den Free-Walker-Tours. IhrErkennungszeichen: Die knallgelben Regenschirme.

Hier kann man sich einfach dazugesellen und zu Fuß die Hansestadt erkunden. Start für Frühaufsteher: täglich 11 Uhr am Rathaus und für die, die früh etwas länger brauchen, startet die Tour 14 Uhr, Treffpunkt hier Landungsbrücke 5.

St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg

Speicherstadt im Hamburger Hafen

Die Speicherstadt ist der weltweit größte Lagerhauskomplex und liegt direkt im Hamburger Hafen, steht unter Denkmalschutz und ist seit 05. Juli 2015 auf der Liste des UNESO-Kulturerbes mit dem Namen Speicherstadt und Kontohausviertel eingetragen. Besonders zu empfehlen ist der Blick bei Nacht von der Poggenmühlenbrücke. Ein tolles Lichtermeer!

Spaziergang unter der Elbe

Ja, auch das geht und zwar im alten Elbtunnel. Der Tunnel, ein Gebäude mit grüner Kuppel an den Landungsbrücken, der die Landungsbrücken mit dem Hafengebiet in Steinwerder verbindet, war im Jahr 1911 noch die Sensation, denn zum allerersten mal war es hier möglich, die Elbe, unter Erde zu passieren. Heute wird er von Radfahrern und Fußgängern genutzt.

➤ Hier alles über den Alten Elbtunnel erfahren.

Ein historisches Stück Hamburg

Sterne gucken vom Planetarium

Hier oben, auf 42m der Aussichtsplattform des Planetariums, hat man einen tollen 360 Grad Blick über Hamburg und wenn das Wetter mitspielt auch darüber hinaus. Die Plattform ist immer geöffnet. Etwas ganz besonderes ist der Sonnenuntergang!

Rund um den Alstersee

Der Alstersee ist der bekanntestes Teil der Alster. Er befindet sich in der Innenstadt von Hamburg und wird von der Binnen- und Außenalster gebildet. Besonderer Blickfang und das Wahrzeichen von Hamburg ist die Alsterfontäne (60m hoch). Ein Springbrunnen inmitten der Binnenalster.

➤ Hier alles zum Thema Tretbootfahren auf der Alster.

Blauer Himmel über der Alster

Michel: Wahrzeichen der Stadt

Hamburgs berühmtestes evangelische Hauptkirche, die St. Michaelis Kirche. Auch eines der Wahrzeichen von Hamburg. Von den Hamburgern liebevoll der „Michel“ genannt. Auch hier ist ein Besuch des Kircheninneren lohnenswert, denn sie ist die bekannteste Barockkirche Norddeutschlands.

Heiraten in Hamburgs schönsten Kirchen

Sauerstoff tanken im Botanischen Garten

Auf geht’s in den Botanischen Garten. Seit 2012 heißt er Loki-Schmidt-Garten im Biozentrum der Universität Hamburgs. Es gibt Schaugewächshäuser, Tropengewächshäuser in Planten un Blomen und ein großes Freigelände, was das Herzstück des Botanischen Gartens ist. Hier kann verweilen, sich an der Vielfalt der verschiedenen Pflanzenarten erfreuen und Sauerstoff tanken für das nächste Highlight.

➤ Abends finden im Planten & Blomen die beliebten Wasserlichtspiele statt – ebenfalls eine kostenlose Sehenswürdigkeit.

Vorbereitung und weitere Tipps für kostenlose Erlebnisse!

Du grübelst noch, was Du auf deiner Städtereise mitnehmen möchtest? Gut vorbereitet nach Hamburg reisen ist mit unserem Reiseratgeber kein Problem: Wir zeigen, wann die beste Reisezeit ist, welchen Reiseführer Du für die Hansestadt brauchst und wir halten eine ausführliche Packliste parat – einfach mal reinschauen:

➤ Hamburg für lau – weitere kostenfreie Freizeitaktivitäten entdecken

Seemannssprüche – typische Begriffe und Weisheiten

Seemänner – das ist eine ganz eigene Spezies. Eine markante Ausdrucksweise und niemals um einen guten Seemannsspruch verlegen. Ihre Weisheiten sind fast ebenso weit verbreitet. Schon früher raubten einem Seemänner mit ihrem Geruch den Atem und mit ihrer Tapferkeit den Verstand.

Um Seemänner besser kennenzulernen, muss man aber nicht auf hohe See fahren. Man kann ihnen auch manchmal an Land begegnen. Wenn sie ihre Geheimnisse aus einem bewegten Leben preisgeben, geht so manchem bereits das Herz auf und man kann gespannt lauschen, was sie wohl erzählen werden.

Dann werden unweigerlich auch waschechte Seemannsbegriffe und Sprüche zu hören sein. Denn eine „Buddel voll Rum“ hat wohl bereits jeder Seemann schon getrunken. Auch die weiterverbreiteten Seemannsweisheiten haben ihren Ursprung auf hoher See und sind nicht zu unterschätzen. Denn über Glück oder Unheil auf dem Schiff konnten sie trefflich urteilen und konnten unterscheiden. Nachfolgend nun schöne und inspirierende Seemannssprüche zum nachlesen, nachdenken und weitererzählen!

Typische Seemannssprüche:

  • Mann über Bord!
  • Alle Mann von Bord, Frauen und Kinder zuerst!
  • Geh mal nach Steuerboard.
  • Mast und Schotbruch (Segelmast und Leinenbruch)
  • Alles Klarschiff?

Lektüretipp: Sprichwörter oder Weisheiten wie „Wer den Koch kritisiert, muss die Kombüse verlassen“ oder „Niemand ist Herr auf See“ hat Autor Werner Richey in seinem Buch Seefahren ist kein Zuckerlecken zusammengefasst. Fast 1000 Sprichwörter und Redensarten aus der Seefahrerwelt sind so zusammen gekommen.

Typische Seemannsweisheit

Seemannssprüche & Redewendungen von Seeleuten

  • Herz und Seele eines Schiffes ist die Kombüse.
  • Zünde niemals eine Zigarette an einer Kerze an, sonst stirbt ein Seemann.
  • Wo man nicht segeln kann, muss man rudern.
  • Wenn selbst die Ratten von Bord gehen, solltest du es auch tun.
  • Du magst Zeit und Meeresstrom anbinden, aber du kannst Liebe und Licht nicht verbergen.

Übrigens: Neben dem Vokabular von Seeleuten gibt es hier auch ein kleines Lexikon Hamburger Begriffe. Und wenn man von dem ganzen Seemannsgarn immer nocht nicht genug hat, dann gibt es hier noch klassische Schimpfwörter made in Hamburg – von Bangbüx bis zum Pennschieter.

Weisheiten von Matrosen & Seemännern

  • Nur der Proviant, der auf dem Schiff ist, ernährt die Besatzung.
  • Besser den Anker verlieren als das Schiff.
  • Auch Seeleute fallen mal ins Wasser
  • Was nützt es, Flaggen zu besitzen und kein Schiff dazu?
  • Wer dem Flusse folgt, kommt einmal an die See