Kultur in Hamburg neu erleben: Diese Rubrik widmet sich Museen, Galerien, Ausstellungen, Märkten, Kunst und Kino in der Hansestadt.

Kunsthalle Hamburg – zeitgenössische und historische Kunst

Die Hamburger Kunsthalle ist das größte deutsche Kunstmuseum und beheimatet einige bedeutende Sammlungen, vom Mittelalter bis zur zeitgenössischen Kunst.

Auf 13.000 Quadratmetern erlebt man also Kunst vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Nach der Gründung 1869 setzt die Kunsthalle bewusst auf die eigene Zeit und sammelt wahre Schätze von der Romantik (bsp: Caspar David Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer„) bis zum Impressionismus.

Erst später folgten dann Klassiker der Moderne, für die Kunst nach 1960 hat der Architekt O.W. Ungers 1996 einen aus dem Quadrat entwickelten Kuben gebaut, die „Galerie der Gegenwart“ mit direkten Blick auf die Alster und einer unterirdischen Verbindung zwischen den Gebäuden. Von außen stellt sich das Gebäude als eine Häusergruppe dar, die optisch den Kontrast zwischen der klassischen“ und der modernen Architektur schafft.

Die Kunsthalle Hamburg – Altbau und Galerie der Gegenwart

Das Museum besteht aus drei miteinander verbundenen Gebäuden zwischen dem Hauptbahnhof, dem Glockengießerwall und der Alster. Die gesamte Ausstellungsfläche summiert sich auf mehr als 13.000 Quadratmeter. Das Museum über Abteilungen für Alte Meister und die Moderne: Der „Kunst der Gegenwart“ ist ein ganz eigener Gebäudekomplex gewidmet. Die Bibliothek der Hamburger Kunsthalle umfasst mehr als 175.000 Bände, darunter ca. 3000 illustrierte Bücher und Künstlerbücher. Die Kunsthalle ist wie so vieles in Hamburg absolut sehenswürdig, außerdem liegt sie sehr zentral und ist vom Hauptbahnhof nur einen Steinwurf entfernt.

Galerie der Gegenwart in Hamburg

Öffnungszeiten und Eintrittspreise der Kunsthalle

Die Kunsthalle hat von Dienstag bis Sonntag in den Zeiten von 10 bis 18 Uhr geöffnet (Donnerstags sogar bis 21 Uhr). Der reguläre Preise trägt 12 €, nach Ermäßigungen 6 €. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Eintritt frei. Speziell für Senioren ab 65 Jahren gibt es den Goldenen Freitag. inkl. Kaffee-und-Kuchen-Angebot im Café  für 10 €.

Weitere Museen und kulturelle Highlights befinden sich in der Rubrik Kultur in Hamburg.

Karte zur Kunsthalle Hamburg via Google Maps

Streits Kino hat seine Türen endgültig geschlossen

Nun ist es endgültig! Das 1956 gegründete Streits Filmtheater am Jungfernstieg hat seine Türen für immer geschlossen und Hamburg verliert ein Traditionskino.

Bereits im November 2012  wurde bekannt gegeben, dass der Mietvertrag für das Kino im Streit´s Haus nicht verlängert wird. Die letzte Vorstellung im Streits Kino wurde daher bereits Mitte März erwartet. Ausgerechnet der Film „Hitchcock“ sollte der Abschiedsfilm werden, auch dort geht es um das harte Filmgeschäft. In den vergangenen Wochen wurde dieser Termin aber immer wieder nach hinten verschoben. Am Dienstag den 2. April ging dann aber alles ganz schnell: Die Cinestar Gruppe veröffentlichte eine Pressemitteilung über das Ende des Spielbetriebs noch mit Ablauf der Abendvorstellung. Das Haus wurde dann noch am selben Tag an der Vermieter übergeben.

Es stirbt ein Stück Kinotradition in Hamburg

Es stirbt ein Stück Kinotradition in Hamburg

Das gesamte Mobiliar inklusive Lüftungen und Leinwand müssen ausgebaut werden. Dies gilt auch für die beliebte Bar „Streit’s Lounge„. Ein trauriger Moment, denn damit stirbt auch ein Stück Kinotradition in Hamburg! Das 1956 gegründete Streit´s Kino war insbesondere aufgrund der Filmvorführungen in Originalsprache beim Publikum sehr beliebt.

Wie geht es mit dem Streits weiter?

Eine Alternative zum Streit´s Haus am Jungfernstieg gibt es bisher für das Filmtheater nicht. Wie das Streit´s Haus nach der Schließung des Kinos weiter genutzt werden soll, ist bisher nicht bekannt – im vergangen Dezember wurde aber schon über eine neue Shoppingpassage zwischen Jungfernstieg und Poststraße spekuliert um neue Ladenflächen zu schaffen.