Möbel Höffner in Barsbüttel – Einrichtung, Dekobedarf und Co. entdecken

Ob nun Teppich, Wohnwand, Küche oder neues Bett für das Schlafzimmer: Der Höffner-Einrichtungs-Gigant im beschaulichen Barsbüttel bietet ein ungemeines Angebot am Wohnmöbeln und Einrichtungsgegenständen.

Möbel Höffner in Barsbüttel ist nicht nur aufgrund seiner komfortablen Lage äußerst beliebt. Ein Restaurant lädt zum verweilen ein, eine Bällebad unterhält die Kinder, Transporter lassen sich Vorort mieten und Hunde die in den Einkaufswagen passen, sind ebenfalls gern gesehene Gäste.

Adresse & Öffnungszeiten von Höffner

  • Adresse: Rahlstedter Str. 1, 22885 Barsbüttel
  • Öffnungszeiten: Mo – Sa | 10:00 – 19:00 Uhr
  • Sonderöffnungen: Derzeit keine Sonderöffnungen.
  • Aktuelle Prospekte: Kataloge, kann je Höffner-Haus variieren.
  • Telefon: 040 39891-0

Möbel Höffner am verkaufsoffenen Sonntag

Natürlich darf der dekorative Kleinkram in einem großen Möbelhaus nicht fehlen. Immer äußerst beliebt sind Kerzenlichter, Gläser, Kissen und typische Haushaltsutensilien. Selbst wenn man nicht auf der Suche nach Möbeln ist – solche Produkte braucht man immer. Das Prinzip funktioniert nicht nur bei IKEA. Wer es liebt zu stöbern und günstige Schnäppchen zu entdecken, wird sich im Erdgeschoss von Möbel Höffner pudelwohl fühlen.

Möbel Höffner nimmt auch regelmäßig am verkaufsoffenen Sonntag teil – für Hamburg und Schleswig-Holstein erfährt man alle Termine hier. Ein wichtiger Tipp an dieser Stelle: Zu Sonderöffnungen dieser Art, ist das Möbelhaus besonders gut besucht. Besonders an regnerischen Sonntagen. Hier empfiehlt es sich etwas mehr Zeit und Geduld mitzubringen.

Höffner Barsbüttel – Anfahrt & Parken

Am Besten erreicht man Möbel Höffner mit dem Auto. Von der A24 am Autobahnkreuz Hamburg-Ost auf die A1 in Richtung Jenfeld. Bei der Ausfahrt Barsbüttel gilt es die A1 zu verlassen. Das Einrichtungshaus sieht man bereits auf der Autobahn und liegt direkt hinter der Ausfahrt.

Die Parkplätze sind kostenfrei. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man Möbel Höffner mit dem Bus 137 (von Bahnhof Bergedorf) oder Bus 263 (ab Wandsbek-Markt). Die Bus-Station ist an der Kreuzung vor dem Möbelhaus – also nur wenige Meter zu Fuß entfernt. Mehr angesagte Geschäfte, Stores und Einrichtungshäuser wie Möbel Höffner warten auf Dich in unsere Kategorie Hamburg Shopping– einfach mal reinschauen und stöbern.


Frittenwerk Pommesmanufaktur – im siebten Frittenhimmel

Wo es die besten Pommes in Hamburg gibt? Keine Ahnung, aber das Frittenwerk nahe Jungfernstieg wird in dieser Disziplin ganz vorne mitspielen. Die beliebte Pommesmanufaktur ist nun endlich auch in der Hansestadt vertreten.

Pommes aus frischen Kartoffeln, leckere Dips, frisch geschnittenes Grünzeug als Garnitur. Im Frittenwerk Hamburg darf man sich auf ein frisches und abwechslungsreiches Fast-Food-Vergnügen zu fairen Preisen freuen. Das Ganze ist verpackt in einer zeitgemäßen Atmosphäre. Gewissermaßen ein Industrieller-Look mit Dschungel-Elementen. So lässt es sich am Besten beschreiben. Mit rund 500 qm auf 2 Ebenen ist es wohl einer der größten Pommesbuden Deutschlands.

Gerichte in der Frittenmanufaktur

Wie wäre es mit einer großen Portion Hausfritten mit Pulled Pork nach amerikanischer Art, roten Zwiebeln, hausgemachtem Krautsalat und leckerer BBQ Sauce? Oder lieber ganz klassisch – Fritten mit Currywurst, zusammen mit Mozzarella Cheese Curds. So sehen die leckeren Gerichte im Frittenwerk aus:

Currywurst-Pommes und Mozzarella Cheese Curds im Frittenwerk Fast-Food-Spezialität Poutine mit Pulled Pork

Adresse & Öffnungszeiten des Frittenwerk

Die Speisekarte ist online abrufbar. Die Preise für die Poutines, so heißt die populäre Fast-Food-Spezialität aus Kanada übrigens, befinden zwischen 4,90 Euro und 6,90 Euro. Viele weitere schöne Restaurants nahe des Hamburger Hafens befinden sich in unserer Kategorie Essen und Trinken in Hamburg. Gleich neben dem Frittenwerk befindet sich eine Jim Block Filiale, falls man doch noch Heißhunger auf Burger hat. Wir wünschen guten Appetit!

  • Adresse:Bergstraße 17, 20095 Hamburg
  • Öffnungszeiten: Mo – Fr: 11:30–20:30 | Sa – So: 11:00–21:00 Uhr
  • Besondere Eigenschaften: Zwanglos · Kinder­freundlich
  • Hier direkt zur Speisekarte


Typische Hamburger Gerichte zu Hause nachkochen

Na, ist das letzte Mal Hamburg viel zu lange her? Vermisst ihr die Perle, die von Manchen „schönste Stadt der Welt“ genannt wird? Das weltoffene Flair, den spannenden Mix aus Arm und Reich, Alt und Jung, Alternativ und Schick und vor allem: das leckere nordische Essen?

Erfahrene Besucher wissen: Am besten isst man nicht da, der der typische Tourist verköstigt wird, sondern sucht die Lokale auf, wo auch der Einheimische sich lecker bekochen lässt. Hat man diese Spots erst​ einmal gefunden, dann steht dem kulinarischen Genuss in Hamburg nichts mehr im Weg.

Ein Stück Hamburg in die eigenen vier Wände holen

Doch was, wenn man viel zu früh wieder nach Hause muss? Ganz einfach: Man holt sich den Geschmack des Nordens heim. Typisch für Hamburg ist die deftige Hausmannskost. Natürlich steht viel Fisch auf dem Speiseplan, wie es in jeder Hafenstadt der Fall ist. Einfache Gerichte sind in Hamburg an der Tagesordnung, sie werden aber gern mit süßen oder sauren Beilagen serviert und bekommen so den spezifischen Geschmack.

Manche Speisen wie Labskaus sind klassische Seefahrergerichte, die vor allem mit Zutaten gemacht wurden, die sehr lange haltbar sind. Auch die Reste wurden natürlich nicht weggeworfen, sondern am nächsten Tag weiterverwendet. So ein Gericht heißt dann etwa: Pannfisch!

Über manches kann man diskutieren, etwa über die typischen Hamburger Brötchen, die Rundstücke genannt werden und ohne eingeschnittenen Schlitz gebacken werden. Oder? Einschnitt hin oder her, das originale Rezept sollte ruhig ausprobiert werden, denn es ergibt besonders leckere Brötchen, die sehr verträglich sind, weil der Teig lange ruhen darf. Wir haben noch mehr typische Gerichte, die sich zu Hause leicht nachkochen lassen, sodass die Zeit bis zum nächsten Hamburg-Besuch nicht so lang wird.

Ahoi, Fischbrötchen​

Für diesen Snack muss man nicht einmal kochen, sondern nur die passenden Zutaten haben. Die Zusammenstellung macht an Ende den Unterschied, ob das Fischbrötchen wirklich typisch schmeckt. Für drei Portionen wird gebraucht:

  • 3 Brötchen
  • 3 EL Remoulade
  • 3 kleine Gewürzgurken
  • 200 g Bismarck Hering
  • 1/2 Gemüsezwiebel
  • 20 g Eisberg Salat

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Heute hatte ich zugegebenermaßen eine zu lange to do Liste für die Stunden die ich zur Verfügung hatte. Also habe ich mich eigentlich schon heute Mittag entschieden, dass ich den Plan alles zu schaffen aufgebe und den Tag lieber entspannt angehe. Kurz im Kopf sortiert ob irgendwas wichtiges für heute brennt und dann alle to dos über Bord geworfen. Nach der Kita spontan mit den Löwen an die Elbe, Boot fahren, Blick auf die Wellen und Hafenkrähne gerichtet. Zum Abendessen dann Fischbrötchen in der Sonne. Das war eine gute Entscheidung. Und dann auf dem Rückweg, quasi um die Idylle zu unterbrechen, ein heftiger Wutanfall des 5 Jährigen weil ich ihm nichts im Souvenir Shop kaufen wollte. Die ganzen Landungsbrücken kamen in den Genuss meiner Erzieherischen Maßnahmen und ich war froh, und völlig fertig, als alle wieder im Auto waren. Aber was mir von heute hängen bleibt, ist nicht diese so Kräfte zehrende Auseinandersetzung sondern die Momente davor, ich denen wir uns getankt haben. Unsere Nähe, Zuneigung unsere Aufmerksamkeit. Nur wir und die Elbe. Und die Fischbrötchen. Das war heute eine gute Entscheidung heute. #hamburg #hamburgerhafen #fischbrötchen #övelgönne #hafenkrähne #hamburgblogger

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Jede Portion hat rund 440 kcal. Und so gehts:

Bäcker oder sogar aus der Tiefkühltruhe zurückgreifen. Auf jeden Fall sollten sie kross sein, also frisch (auf-) gebacken. Die Brötchen waren halbiert, die Unterseite wird mit der Remoulade, dem Salat und den dünn aufgeschnittenen Gurken belegt. Der Hering wird trocken getupft und kommt obenauf. Garniert wird er mit den Zwiebelscheiben, darüber kommt die zweite Hälfte des Brötchens, die ebenfalls mit Remoulade bestrichen werden kann. Frisch zubereiten und gleich essen. lecker!

Birnen, Bohnen und Speck

Hierbei handelt es sich um ein sehr altes Gericht, das mit festen Kochbirnen zubereitet wird, die leider nur noch selten zu bekommen sind. Wer eine Obstallee oder eine Streuobstwiese in der Nähe hat, kann hier allerdings recht ähnliche Birnen finden, die klein und sehr fest sein sollten. Mit diesen wird das Gericht nahezu authentisch. Gezuckerte Birnen aus der Dose eignen sich nicht. Das Ganze wird mit Salzkartoffeln oder Pellkartoffeln serviert.

Man braucht für 3 Portionen:

    • 400 g Speck
    • 1 Zwiebel
    • 1/2 l Wasser
    • 400 g grüne Bohnen
    • 300 g Birnen
    • Pfeffer, Salz, Bohnenkraut, Petersilie

Die Portion schlägt mit gut 630 kcal zu Buche. Und so wird es gemacht:

Birnen, Bohnen und Speck zubereiten:

Der Speck wird in Scheiben geschnitten und mit der gewürfelten Zwiebel in einem Topf mit Wasser kurz aufgekocht. Bei niedriger Temperatur 20 Minuten gar ziehen lassen, den Speck herausnehmen und warm stellen. In der Zwischenzeit die grünen Bohnen putzen und dann mit den Gewürzen in die Brühe geben, kurz aufkochen und 15 Minuten bissfest kochen. Die Birnen ohne die Blüten und Stiel, aber im Ganzen, rund 10 ​ Minuten mit kochen, den Speck wieder zufügen und alles noch einmal erhitzen. Mit Kartoffeln servieren. Lecker!

Franzbrötchen

Franzbrötchen bekommt man heute bei fast jedem Bäcker, doch wer weiß schon, dass es sich um ein typisches Hamburger Gebäck handelt? Wie die meisten Dinge schmecken sie am besten, wenn man sie frisch zubereitet. Und das wird gebraucht:

  • 70 g Butter
  • 1/4 l Milch
  • 70 g Zucker
  • 40 g Hefe
  • 500 g Weizenmehl Typ 405
  • etwas Salz
  • 2 Eigelb
  • 1 TL abgeriebene Zitrone
  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 TL Zimt, gemahlen

Ergibt 9 Portionen mit je rund 570 kcal. Und so gehts:

Franzbrötchen backen Für die Brötchen wird ein Plunderteig zubereitet, der gut geknetet werden muss. Dafür wird die Butter in der lauwarmen Milch mit den 70g Zucker geschmolzen, die Hefe wird darin aufgelöst und das Ganze mit Mehl, einer Prise Salz, dem Eigelb und fein abgeriebene Zitronenschale verknetet. Dafür am besten den Knethaken des Handmixers oder eine Küchenmaschine verwenden.

Den Teig 30 Minuten gehen lassen, auf rund 40 x 30 cm ausrollen und mit kalter Butter zum Plunderteig verarbeiten, indem die Hälfte des ​ Teiges mit der Butter belegt, dann zugeklappt und erneut gerollt wird. Der Teig wird rund 15 Minuten gekühlt und kann dann von der Seite fest aufgerollt und mit Zucker und Zimt bestreut werden. In 9 Stücke geschnitten muss er nur noch in der Mitte eingedrückt werden, damit das typische Aussehen entsteht. Bei 200 ° oder 180 ° Umluft im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. Guten Appetit!

Hamburger Gerichte in Tutorials – hier Franzbrötchen

Na denn man tau! – woher kommt das eigentlich?

Der Ausspruch „Na denn man tau“ ist eine beliebte und oft verwendete Redewendung in der norddeutschen Hafenstadt Hamburg sowie in der Küstennähe der Nordsee und im Osten der Niederlande.

Und trotz der großen Beliebtheit und häufigen Verwendung dieser Redewendung empfindet der unwissende Hörer ein Gefühl von Fremdheit und Unverständnis beim Hören des Satzes „Na denn man tau“. Die Erklärung der Bedeutung dieser Redewendung benötigt keine komplizierte Begriffserläuterung.

Herkunft von „Na denn man tau!“

Der sprachliche Ursprung dieser Redewendung stammt aus der nieder-/plattdeutschen Sprache, also eine überwiegend im Norden Deutschlands und auch im Osten der Niederlande verbreitete westgermanische Sprache. Die nieder-/plattdeutsche Sprache ist keine tote Sprache, sondern wird immer noch von der überwiegend älteren Bevölkerung als Kommunikationsmittel verwendet. Daher wird auch die Redewendung „Na denn man tau“ auch immer noch in Hamburg sowie auch im Norden Deutschlands und im Osten der Niederlande verwendet.

Die Bedeutung der Redewendung ist eine kurze Definition und bedeutet allgemein in die hochdeutsche Sprache übersetzt eine Aufforderung im Sinne von „Na dann mal los“. Folglich wird diese Redewendung normalerweise im Kontext einer Aufforderung zur Erledigung einer Aufgabe oder auch einer Aufforderung zum Starten einer Aufgabe verwendet.

Aussprache & Worttrennung

  • Aussprache: IPA: [taʊ̯] (Tau)
  • Ähnliches Wort: Denn man to
  • Englisch: Well, then, get to it!

Synonyme für „Na denn man tau!“

  • Na dann (mal) los,
  • Abmarsch,
  • ab dafür,
  • los geht’s,
  • frisch ans Werk,
  • ran an den Speck,
  • wir können los!

Zeitlicher Ursprung der Redewendung

Der zeitliche Ursprung und die ursprüngliche Herkunft dieser Redewendung kann nicht eindeutig belegt werden. Vermutlich stammt diese Redewendung aus dem 5. Jahrhundert mit dem geografischen Schwerpunkt der norddeutschen Küste. Die ursprüngliche Verwendung wurde wahrscheinlich auch als Aufforderung verwendet, und zwar im Kontext der Aufforderung zum Arbeiten oder als Schlachtruf während einer kriegerischen Auseinandersetzung.

➤ Wenn Du das nächste Mal typisch hamburgisch „Los geht’s“ zusagen, dann verwende doch einfach „Na denn man tau!“ ! Hier viele weitere Hamburger Begriffe und Sprichwörter wie Butter bei die Fische entdecken.

Hummel Hummel – Mors Mors: Bedeutung & Entstehung

Der Gruß “Hummel, Hummel – Mors, Mors” ist eine sehr bekannte Hamburger Redewendung und folgt wie vieles in der Stadt auch einem langjährigen Mythos. In diesem Fall soll der Wasserträger Hummel, welcher mit ursprünglichem Namen als Johann Wilhelm Bentz in der Stadt bekannt war, von vielen Kindern mit einem Spitznamen “Hummel” ständig gemobbt worden sein.

Dieser Spitzname bezog sich jedoch vermutlich auf seinen eigentlichen Vorbesitzer der Wohnung von Bentz, der manchmal ausdrücklich beliebter bei Kindern war, als dieser missmutige Wasserträger. Da er von den Kindern nun stets gereizt wurde, antwortete der Hamburger zumeist mit “Mors, Mors”. Dies ist eine bekannte eine Abkürzung für die plattdeutsche Aussage „Klei mi an’n Mors“. Dies bedeutet soviel wie “Leckt mich am A…!”.

Entstehung des Hamburger Gruß

Es gibt hierbei jedoch noch eine weitere Variante der Herkunft des Grußes. Nachdem Bentz die auserwählte Dame seines Herzens, eine Jungfrau mit dem Namen Hummel, ihm den Laufpass gegeben hatte, kam in seinen Unterhaltungen dieser Name häufiger vor. Die Jungen hatten dies bald herausgefunden und ärgerten den Mann, sobald er auftauchte mit diesem provozierenden Ruf. Dieser Gruß wurde allerdings nicht wirklich als eine Form der Begrüßung verwendet, sondern viel mehr als ein Erkennungszeichen zwischen Hamburger Deerns und Jungs. Endgültig berühmt wurde dieser Gruß natürlich durch das Lied der Band Fettes Brot.

Wasserträgerfiguren in der ganzen Stadt

Bekannt wurde die zu dem Grußwort gehörende Wasserträgerfigur in der Kunstaktion 2003 als eine der Antworten auf die Berliner Bären. Noch bis in das Jahr 2006 standen über 100 Wasserträgerfiguren in der gesamten Stadt und wurden bald für einen wohltätigen Zweck versteigert. Viele der Figuren können auch heute noch gesehen werden, da die Privatbesitzer diese auch weiterhin für die Öffentlichkeit aufgestellt haben. Die Bedeutung des Grußwortes ist somit legendär und die Herkunft kann nicht in Vergessenheit geraten werden.

Aussprache & Betonung:

  • Worttrennung: Hum|mel , Hum|mel – Mors, Mors
  • Aussprache/Betonung: IPA: [ˈhʊml̩] – Mors

➤ Wenn Du das nächste Mal jemanden typisch hamburgisch begrüßen möchtest, dann entgegne ihm/ihr doch ein herzliches „Hummel Hummel“! Hier weitere Hamburger Begriffe und Sprichwörter wie Butter bei die Fische entdecken.

Butter bei die Fische – Bedeutung & Herkunft

Butter bei die Fische ist eine Redewendung aus der deutschen Sprache, welche ursprünglich aus dem Raum Hamburg stammt. Per Definition wird mit der Verwendung der Redensart dem Angesprochenen angeordnet, zur Sache bzw. zum Punkt zu kommen. Weiterhin wird diese Redensart genutzt, um etwas Vollständiges zu erklären.

Die Definition der Redewendung kann so erklärt werden, dass vor allem in Norddeutschland gesagt wurde: Wenn jemand die Fische mit teurer Butter zubereiten kann, dann muss dieser auch reich sein! Dies konnten sich früher nur die reichen Leute leisten. Hiermit ist gemeint, dass das zugleich „etwas Vollständiges“ sei. Erst mit Butter bei den Fischen handelt es sich um ein reichhaltiges, perfektes und auch optimales Gericht.

Butter bei die Fische – woher kommt das?

Althergebracht wird in der Bedeutung in Norddeutschland gebackener oder gebratener Fisch mit Butter serviert. Die Butter wird hierbei erst kurz vor dem Essen auf den noch heißen Fisch hinzugegeben, damit diese beim Servieren nicht schon in sich zerlaufen ist. So kann also erst mit dem Verzehren des Fisches begonnen werden, wenn die Butter daraufgelegt wurde.

In diesem Sinne fordert wird mit der Redewendung aufgefordert, zur Sache zu kommen. Fehlt die Butter bei dem Gericht, war dieses dann unvollständig – es war nur die halbe Sache. Hat also jemand die „Butter bei die Fische“ hinzugegeben, musste dieser sich zugleich mit dem anschließendem Essen beeilen.

Definition & Bedeutung des Sprichworts

Wenn gesagt wird „Gib mal Butter bei die Fische“ bedeutet das: „Hör auf mit dem Herumreden um den heißen Brei.“ Der Grund hierfür ist: „Wenn die Butter zugetan wird, dann ist die Sache auch klar“. So ist das Wesentliche noch dabei“ und somit ist eben auch das Gewünschte geschehen. Die eigentliche Verbindung zum Thema Essen liegt hier also nahe. Und hier findet sich auch der Ursprung des Sprichwortes. Passende Synonyme zu dieser Redewendung sind im Allgemeinen: „Mach mal Eier“, „Komm mal zu Potte“, oder auch „Komm aus dem Quark“.

Diese Redewendung versteht aber heute fast jeder Mensch, sogar in Bayern, obwohl die Herkunft in Norddeutschland angesiedelt ist. Auch hier ist das Sprichwort bzw. die Redewendung gebräuchlich geworden. Und das „Butter bei die Fische“ ist zudem durch das Fernsehen und Radio zudem verbreitet worden.

Aussprache & Betonung:

  • Silbentrennung: But|ter bei die Fi|sche ge|ben
  • Aussprache/Betonung: IPA: [ˈbʊtɐ baɪ̯ diː ˈfɪʃə ˈɡeːbn̩]
  • Englisch: cut to the chase
  • Spanisch: ir al grano

Passende Synonyme:

  • mach hin,
  • komm zu Potte,
  • komm aus dem Quark,
  • komm auf den Punkt,
  • in medias res gehen.

Verwendungsbeispiele

  • Jetzt mal Butter bei die Fische!
  • Anna, nun gib mal Butter bei die Fische.
  • Nun mal Butter bei die Fische, wann geht es los?
  • Jetzt Butter bei die Fische: Werder hat gewonnen, stimmt’s?

➤ Wenn Du das nächste Mal jemanden überzeugen möchtest endlich Klartext zu sprechen, dann sag doch einfach mal „Butter bei die Fische“. Zusammen mit zwei Buddeln Astra wirkt das fast wie ein Wahrheitsserum – davon sind viele Leichtmatrosen hier in der Hansestadt überzeugt. Hier weitere Hamburger Begriffe und Sprichwörter wie Moinsen entdecken.