Peterwagen – Herkunft und Entstehung des Begriffes

In Hamburg werden Streifenwagen auch „Peterwagen“ genannt. Früher häufiger als heute – dennoch ist der Begriff fest im Hamburger Sprachgebrauch verankert. Aber woher kommt der Name Peterwagen und wer ist eigentlich Peter?

Zur Entstehung des Begriffes gibt es verschiedene Theorien. Zunächst einmal jene Geschichte, die am realistischsten erscheint: Damals, als noch nicht alle Streifenwagen über Funk-Kommunikation verfügten, unterschied man den gewöhnlichen Streifenwagen von dem Funkwagen. Der Begriff „Peterwagen“ bezeichnete früher also speziell dem Funkstreifenwagen.

Man suchte dafür ab 1946 nach einem geeigneten Rufnamen und entschied sich für „Peterwagen“ – angelehnt an eine alte Schiffssignalflagge namens „Blauer Peter“. Diese Flagge zeigte an, dass das Schiff auslaufen wolle und alle Seeleute an Bord gehen müssen. So erhielt die Funkleitstelle den Namen Peter und die Fahrzeuge den Namen „Peter“ mit der jeweiligen Fahrzeugrufnummer (beispielsweise Peter-11). In der Bevölkerung wurden die Fahrzeuge schnell als „Peterwagen“ bezeichnet und so wurde der Begriff bekannt.

Entstehung Peterwagen: Zweiter Erklärungsversuch

Die Briten haben als Besatzungsmacht nach dem zweiten Weltkrieg auch die Verwaltung der Hamburger Polizei übernommen. Ein Sachbearbeiter versuchte einem britischen Offizier zu erklären, was ein Funkwagen ist. Er versuchte anhand des Wortes „Patrol Car“ zu übersetzen und buchstabierte: „Listen Sir, P like Peter (…)“. Peterwagen blieb dem Offizier im Gedächtnis und er notierte dies als Bezeichnung für den Funkwagen. Ein Übersetzungsfehler führte nach dieser Theorie also zur Entstehung des Begriffs „Peterwagen“.

Alles zum Peterwagen auf einem Blick

  • Bedeutung: Dienstfahrzeug der Polizei.
  • Entstehung: Man suchte ab 1946 nach einem geeigneten Rufnamen für den Funkstreifenwagen und entschied sich für „Peterwagen“. Angelehnt an eine alte Schiffssignalflagge namens „Blauer Peter“. Eine weitere Theorie zur Entstehung besagt, dass der Name durch einen Übersetzungsfehlers bei der Genehmigung durch die Britische Besatzungsmacht zu Stande gekommen ist.
  • Aussprache/Betonung IPA: [ˈpeːtɐˌvaːɡn̩]
  • Silbentrennung: Pe|ter|wa|gen
  • Sinnverwandte Begriffe: Funkstreifenwagen
  • Ähnliche Begriffe: Toniwagen (ehm. DDR), Grüne Minna bzw. Blaue Minna (wobei hier in der Regel der Gefangenentransport gemeint wird)

➤ Weitere Hamburger Begriffe und Sprichwörter entdecken.

Gesetzliche Feiertage in Hamburg auf einem Blick

Ein bekanntes Sprichwort lautet «Aufgepasst bei der Job-Wahl» – dabei ist die Wahl des Bundeslandes für manche Arbeitnehmer wohl auch nicht unerheblich. Die Hansestadt Hamburg hat nämlich weniger gesetzliche Feiertage als andere Bundesländer.

Feiertage wie Heilige Drei Könige am 6. Januar, Fronleichnam am 16. Juni und Allerheiligen am 1. November gibt es in Hamburg nicht. Wohingegen andere Bundesländer bis zu 13 Feiertagen besitzen, sind in Hamburg aktuell nur 10 veranschlagt. Im direkten Vergleich zu Rheinland-Pfalz sind dies ganze 3 Tage weniger im Jahr.

Welche gesetzliche Feiertage gibt es in Hamburg?

In Hamburg gelten folgende 10 Feiertage als gesetzliche Feiertage:

  • Neujahr (1. Januar)
  • Karfreitag
  • Ostermontag
  • Tag der Arbeit (1. Mai)
  • Christi Himmelfahrt
  • Pfingstmontag
  • Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober)
  • Reformationstag (31. Oktober)
  • 1. Weihnachtstag (25. Dezember)
  • 2. Weihnachtstag (26. Dezember)

Der gesetzliche Feiertag zum Tag der Deutschen Einheit, der am 3. Oktober stattfindet, ist als einziger bundesgesetzlich festgelegt. Folgende neun gesetzliche Feiertage sind in allen Bundesländern einheitlich geregelt:

Neujahrstag, Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, 1. Mai, Tag der Deutschen Einheit, Weihnachten und der 2. Weihnachtsfeiertag. Eine ausführliche Übersicht aller gesetzlichen Feiertage in Deutschland bietet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) – hier einsehbar.

➤ Alle Termine für Schulferien in Hamburg hier.

Hamburg 2022 – das Jahr richtig planen

Reformationstag in Hamburg

Der Umstand, dass die norddeutschen Länder weniger Feiertage als der Süden haben, empfindet man hierzulande seit vielen Jahren als ungerecht. Um dieses Gefälle zu reduzieren kam 2018 in Hamburg ein freier Tag hinzu: der Reformationstag am 31. Oktober. Der Reformationstag gilt auch in den angrenzenden Bundesländern, also Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen.

Neue gesetzliche Feiertage für Hamburg

In regelmäßigen Abständen werden immer mal wieder Stimmen laut, die sich für neue Feiertage in Hamburg stark machen. Zumal das Bundesland gegenüber anderen Bundesländern hier noch Luft nach oben hat. Zuletzt wurde ein Welt-Frauen-Tag diskutiert – so wie er beispielsweise in Berlin als gesetzlicher Feiertag gilt.

Damit die arbeitsfreien Tage gebührend genutzt werden können, halten in unserer Themenwelt Freizeit viele Ideen für abwechslungsreiche Unternehmungen bereit: Vom Miniaturwunderland in der Speicherstadt bis zum paddeln auf der Alster – einfach mal reinschauen!

Hamburg und der Hip Hop – alles begann in den 80er Jahren

Hamburg und der Hip Hop sind schon seit Mitte der 1980er-Jahre verbandelt. Am Anfang war es eine Jugendkultur, die Rap, Breakdancing, Graffiti und das Djing miteinander verband. Die passende Musik, nämlich Soul-, Funk- und Rapsongs gab es im Radio oder mit importieren Schallplatten. Crews etablieren sich Ende der 1980er-Jahre, die Dialektik oder die Poets of Peeze.

Letztere rappen in englischer Sprache. Ersten deutschen Rap gab es Anfang der 1990er-Jahre, beispielsweise von den Fantastischen Vier. Ein Teil der Jungs von Poets of Peeze probiert das auch unter dem Namen Fettes Brot.

Was ist Hip Hop überhaupt?

Der Hip Hop ist im New York der 1970er-Jahre entstanden. In den Ghettos avancierte er zu einer Subkultur, in erster Linie der afroamerikanischen Jugendlichen. Alles begann in der Bronx, wo Jugendliche auf den Straßen freestyle gerappt haben, also einfach drauflos sangen, ohne einen vorgefertigten Text zu haben. In den Ghettos von damals herrschten Bandenkriege vor, die Jugendlichen waren verwahrlost. Zu der Zeit war die Bronx als Stadtviertel

Auf den Straßen und in den Wohnungen fanden ganze Subkultur, nicht nur Musik, Tanz Block-Partys statt. Die Rapper knüpften Kontakte. Es war eine oder Fashion. Verbreitungsplattform entstanden. Diverse Filme machten in den 1980er-Jahren Hip Hop als Street Culture bekannt und der Hip Hop fand seinen Weg nach Europa, wo es schon nach kurzer Zeit einen Kern aus DJs, Graffiti-Writern, Breakdancern und MCs gab. Hamburg mausert sich zur Hip-Hop-Hochburg

Hamburg immer noch Hip-Hop-Hochburg

In Hamburg entstand eine vielschichtige Hip-Hop-Szene und die richtige Infrastruktur, was die Stadt
schnell zur Hip-Hop-Hochburg machte. Die Medien fangen an, sich für diese Subkultur zu​ interessieren. Daran, dass Hamburg eine Hip-Hop-Hochburg ist, hat sich bis heute nichts geändert.

Das Jugendmagazin Bravo fängt an, darüber zu berichten. Die Hip-Hop-Hochphase schlägt Wellen von Hamburg bis nach Berlin, wo die Hip-Hop-Szene eher ein Schattendasein führt. Eimsbush-Entertainment war ein bekanntes Hamburger Hip-Hop-Label.

Tanzen ist kein unwesentlicher Bestandteil der Kultur

Hip Hop als Tanzstil ist eine Mischung aus mehreren bekannten Tanzstilen, die bereits in den 1960er- und 1970er-Jahren in den USA entstanden sind. Sie gehörten zur Hip-Hop-Kultur dazu und wurden von den afro-amerikanischen und puertoricanischen Jugendlichen auf den Straßen von New York und Los Angeles zur Hip-Hop-Musik getanzt. Die verschiedensten Stile vermischten sich, wie Locking, Breakdance und Popping. Festgelegte Regeln gab es dabei keine. Bis heute heißen diese Tanzstile immer noch Streetdance.

In den 1980er-Jahren wurde der Hip Hop immer beliebter, auch unter den wohlhabenderen und weißen Jugendlichen. Der Film „Flashdance“ aus dem Jahr 1983 machte den Hip Hop als Tanzstil schließlich weltbekannt. Immer mehr professionelle Tanzgruppen sind danach entstanden.

In Battles treten verschiedene Teams gegeneinander an. Hip-Hop-Tanzen hat sich heute zu einer ganz eigenen Sportart an. entwickelt, die auch in Deutschland viele Anhänger findet und in vielen Tanzschulen im Angebot ist. Mittlerweile gibt es deutsche und internationale Verbände. Es finden regelmäßig Wettkämpfe statt, bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften. Dort können Tänzer alleine oder in einer Tanz-Crew zum Wettkampf antreten und sich mit anderen Tänzern messen.

Hip Hop versteht sich auch als Fashion-Style

Hip-Hop-Mode, urban fashion oder auch Street Fashion ist ein Sammelbegriff für mehrere modische Phänomene. Sie stammen allesamt aus den Ghettos amerikanischer Großstädte und stehen in enger Verbindung zur Hip-Hop-Musik. Die Mode ist ein wichtiges Element der Hip-Hop-Kultur und in den letzten Jahren der erfolgreichste Teil des Hip Hops. Die Jugendlichen tragen Baggy Pants, das sind sehr weite und tiefhängende Hosen.

Die Kleidung ist hell und farbenfroh und alles ist in Übergrößen. T-Shirts gibt es bis 9XL. Weiße Turnschuhe und ein starkes Markenbewusstsein prägen diesen Stil genauso wie bestimmte Accessoires: auffällig funkelnder kleiner Ohrschmuck, Halsketten mit auffälligen Anhängern, die außen getragen werden, Kappen, Kopfstrümpfe und Kopftücher.

Die erfolgreichsten Rapper aller Zeiten

Zu den erfolgreichsten Rappern aller Zeiten gehört ohne Zweifel Eminem. Er hat 243 Millionen Tonträger verkauft. Er hat sogar einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde als der Topverdiener im Hip-Hop-Geschäft. Der 1972 geborene Rapper ist auch als Produzent aktiv und ist Oscar- sowie Grammy-Preisträger.

Kanye West folgt mit Abstand. Er hat 121 Millionen Tonträger verkauft. Der 1977 geborene Rapper fing mit dem Rappen in der dritten Klasse an. Seine Texte sind in erster Linie sozialkritisch, was ihm zahlreiche Auszeichnungen einbrachte, unter anderem allein in den 2000er-Jahren wurde er 14-mal mit dem Grammy ausgezeichnet. Jay Z belegt Platz drei mit 100 Millionen verkauften Tonträgern. Sein zweites Album wurde zu seinem ersten kommerziellen Erfolg. Der Rapper wuchs in Brooklyn auf und ist auch als Unternehmer mit seiner Moderfirma sehr erfolgreich.​ Der in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsene Lil Wayne ist ebenso erfolgreich wie Jay Z. Er bekam bereits mit elf Jahren seinen ersten Vertrag und war sechs Jahre später mit der Gruppe Hot Boys erfolgreich. Sein Solo-Erfolg startete, als er 22 war.

Der 1979 in Florida geborene Rapper Flo Rida ist seit 2007 weltbekannt. Er verkaufte insgesamt 80 Millionen Tonträger. Sein erster großer Hit „Low“ hatte bereits in der ersten Woche fast eine halbe Million Downloads. Mit der Single „Good Feelings“ landete er einen Hit, der bereits eine Woche nach der Veröffentlichung auf Platz 1 in den Charts war.

6 traditionelle Hochzeitsbräuche die jede Feier bereichern

Die meisten traditionellen Hochzeitsbräuche sind in unserer heutigen Zeit, in der alles hektisch und unromantisch geworden ist, fast ausgestorben. Besonders in den letzten Jahren blühen einige der alten Hochzeitsbräuche aber wieder auf. Die Bräuche sollen dem Brautpaar in der Zukunft Glück bringen und sie vor Tränen in der Zukunft beschützen.

Viele Paare wollen sogar bei abnehmenden Mond nicht heiraten, weil hier das Glück ebenfalls abnimmt. Man sollte auch vormittags heiraten, wo die Sonne noch ansteigt, als am späten Nachmittag, wo sie eher am sinken ist. Der alte Glaube besagt auch, dass die Braut auf dem Weg zur Trauung, einem Mann, einer Taube, einer Spinne oder einer schwarzen Katze begegnen sollte. In dem Fall wird ihr Glück in der Zukunft versprochen. Wenn ihr dann zufällig Polizisten, Pfarrer oder Doktoren begegnen, kann es kaum noch besser werden.

Hochzeitsbräuche und Aberglaube

Auch Regen am Hochzeitstag soll nach dem Spruch „Wenn es regnet am Altar, bringt es Glück für viele Jahr“, für viele schöne Bescherungen sorgen. Natürlich gibt es auch viele Dinge, die Unglück bringen, wie zum Beispiel getragene Perlen und ein fallengelassener Ehering. Unten werden nun ein paar vergessene Hochzeitsbräuche vorgestellt, die so langsam wieder in den Toren kommen.

Pfennige im Schuh der Braut

  • Damals war es üblich, dass die Mädchen schon von klein auf für ihre Brautschuhe sparen mussten, denn eine einzige Münze reichte nicht aus. Die Mädchen wurden von der Familie, Freunden und Verwandten unterstützt. Am Tag der Hochzeit sollte sie sich nämlich teure Schuhe leisten, die zeigen würden, wie sparsam sie doch war. Die Pfennige stehen auch für Glück. Auch heute kann man noch nach dieser Tradition Brautschuhe kaufen.

Man muss nur den richtigen Schuster dafür finden, der bei dem Spaß mitmacht. Viele sind ganz und gar nicht begeistert, wenn die Schuhe in Cents bezahlt werden sollen; deshalb sollte im Voraus schon nachfragen. Um diese schönen Brauch zu untermalen, könnte man eine Schuhbox mit einem Foto der Traumschuhe verzieren und diese zum Sammeln der Centstücke benutzen.

Dosen ans Auto binden

  • Wer noch mehr alte Hochzeitsbräuche will, kann scheppernde Blechen an das Hochzeitsauto binden, das das Hochzeitspaar zur Kirche fahren soll. Das wurde damals gemacht, um mit den lauten Geräuschen böse Geister zu vertreiben. Heute empfinden viele Spaß dabei, die Hochzeitsdosen mit ihren Freunden oder Freundinnen zu gestalten.

Blumenkinder auf der Hochzeit

  • Seit 1970 streuen Kinder Blumen nach der Braut auf dem Weg zum Altar. Ursprünglich kommt dieser Brauch von den Heiden. Der Duft der Blumen soll nämlich die Fruchtbarkeitsgötter anlocken und dem Brautpaar viele Kinder versprechen. Heute gehen beim Auszug aus der Kirche zwei kleine Begleiterrinnen voran, die schöne Kleider tragen und noch schönere Blütenblätter verstreuen. Sie sorgen für eine festliche Atmosphäre und nehmen den Druck.

Baumstamm-Sägen

  • Zu einem der bizarreren Hochzeitsbräuche gehört das Zersägen eines Baumstammes. Hier soll das Ziel erreicht werden, dass jegliche Schwierigkeiten, die in der bevorstehenden Ehe auf einen warten, gemeistert werden können. Während der Zusammenarbeit wird dem Publikum sichtbar, wie toll das Brautpaar zusammen arbeiten kann. Vor allem wird das Symbol sichtbar, an einem Strang zu ziehen und den schweren Weg zusammen zu gehen.

Typisch Norddeutsch: Brautschuhe festnageln

  • Dieser Brauch aus Norddeutschland gehört zum Ablauf des Polterabends, der alle bösen Geister vertreiben soll. Außerdem bringt zerbrochenes Porzellan Glück. Der Polterabend findet traditionell im Elternhaus der Braut statt. Es werden am Abend dann auch viele Hochzeitsbräuche ausgeführt, wie zum Beispiel die Brautschuhe an ein Brett festzunageln, damit sie nicht mehr davonlaufen kann.

Ein weiteres Ritual ist das verbrennen der Hose des Ehemannes. Dieses Symbol zeigt, dass er ab jetzt nicht mehr die Hosen an hat. Außerdem gibt es am Polterabend überwiegend Hühnersuppe, da diese für die Fruchtbarkeit steht und dem Brautpaar eine jede Menge Kinder schenken soll.

5 Dinge für die Braut

Das bekannteste Ritual, dass die Braut am Hochzeitstag etwas Geliehenes, etwas Altes, etwas Neues, etwas Geschenktes und etwas Blaues tragen soll.

  • Die blaue Farbe steht nämlich für die Treue. Daher tragen viele Bräute ein blaues Strumpfband.
  • Das Neue soll für das neue Leben an der Seite des Mannes stehen.
  • Das Alte zeigt das bisherige Leben der Braut. Meist trägt die Braut hier ein schönes Familienerbe.
  • Das Geliehene ist ein Symbol der Freundschaft. Deshalb bekommt die Braut ein Taschentuch von einer Freundin, die glücklich verheiratet ist.
  • Das Geschenkte kommt von einer wichtigen Person, die die Braut weiterhin unterstützen soll.

Weitere traditionelle Hochzeitsbräuche, die zusätzlich durchgeführt werden können ist das Reiswerfen, die Brautentführung und die Morgengabe. Während der Hochzeit ist es wichtig, den ersten Tanz zu tanzen, die Hochzeitstorte zusammen anzuschneiden und den Brautstrauß zu werfen. Der beste Brauch kommt zum Schluss, wenn der Ehemann die Braut über die Schwelle trägt und mit ihr die Ehe vollzieht.

Hochzeit nach Jahreszeiten - Frühling, Sommer, Herbst und Winter

► Hochzeitstage – wann feiern wir eigentlich welche Hochzeit? Diese und viele weitere Informationen und Ideen zum schönsten Tag im Leben befinden sich in unserer Themenwelt Hochzeit in Hamburg.

Galopprennbahn Hamburg-Horn: Bilder vom Derby-Meeting

Die Galopprennbahn Hamburg-Horn (kurz Horner Rennbahn). Hier findet jährlich das größte und bedeutendste Galoppsport-Ereignis in Deutschland statt: Das Deutsche Derby! Erstmals seit 2019 durften in diesem Jahr auch wieder Zuschauer dabei sein – Corona zum Trotz.

Die Horner Rennbahn besteht seit 1855. Wenn hier nicht gerade dreijährige Vollblutpferde auf der 2400 Meter langen Bahn um die besten Plätze streiten, lässt sich der Innenraum der Horner Rennbahn als Park bestaunen. Auf dem Gelände ist auch die älteste Minigolf-Anlage Hamburgs beheimatet.

Siegerpose am Absattelring

Tribünengebäude von der Geläufseite

Blick von der Tribüne auf die Rennbahn


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Spaß und Unterhaltung auch bei Regenwetter

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ sang Rudi Carrell 1975 und halb Deutschland sang mit. Verregnete Sommer sind bei uns keine Seltenheit. Der Urlaub in wärmeren Gegenden ist in der Regel kurz, nach zwei höchstens drei Wochen müssen sich die meisten Bürger wieder dem deutschen Regensommer stellen. Ferien und Freizeit kann man aber auch sehr amüsant und unterhaltsam in den eigenen vier Wänden verbringen. Dazu bedarf es nur ein bisschen Fantasie.

Für jeden die richtige Unterhaltung

Ein Besuch im Online-Casino zum Beispiel macht nicht nur bei Regenwetter Spaß. Die Spannung bei einer Partie Poker oder beim Roulette , wenn die Kugel in der Kesselwand kreist, Spaß und Abenteuer bei den neuesten Videospielen oder die erholsame Entspannung, wenn sich die Walzen moderner Slot-Maschinen drehen, das Casino bietet für jeden die perfekte Freizeitunterhaltung. Im Gegensatz zu Casino Esplanade und Co. rund um die Uhr und ganz entspannt vom heimischen Computer oder Smartphone aus.

Außergewöhnlicher Freizeitspaß zu Hause

Man kann und sollte aber nicht den ganzen Tag vor dem Computer sitzen. Das ist auch gar nicht nötig. Es gibt zahlreiche Freizeitangebote, die auch bei Regenwetter gute Laune machen. Wer nicht aus dem Haus möchte, muss sich indes nicht auf die üblichen Gesellschaftsspiele beschränken.

Bier-Pong bei JGA geht immer!

Gerade wenn man Kinder hat, muss man sich öfter etwas Neues einfallen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Geschmackschallenge? In der Küche finden sich allerlei Geheimnisse, die mit verbundenen Augen „erschmeckt“ werden müssen. Das ist bei Gewürzen gar nicht so einfach wie es sich anhört. Wie schmecken Kardamom, Muskat oder Ingwer? Wie unterscheiden sich Nüsse oder Schokolade, Blattspinat und Salat im Geschmack? Wie schmecken Petersilie, Schnittlauch, Kerbel und Co.? Wer die meisten Geschmäcker richtig erkennt, hat die Challenge gewonnen.

Indoor-Erlebnis mit Kick

Zu den gefragtesten Indoor-Aktivitäten zählen derzeit sogenannte „Escape Rooms“. Sie schießen gerade in jeder Stadt wie Pilze aus dem Boden. Bei dem auf einem Videospiel beruhenden Abenteuerspiel aus Japan wird ein Team in einem meist themenbezogenen Raum eingesperrt und muss in einer bestimmten Zeit Rätsel lösen und Aufgaben erfüllen. Das Team muss Hinweise finden, Codes knacken und Schlösser öffnen, um den Raum wieder verlassen zu können. Man kann einen solchen Escape Room aber auch zu Hause entwickeln.

Es bedarf nur einer gewissen Vorarbeit: Wie bei einer Schnitzeljagd werden Hinweise zum Beispiel in einer mit einem Zahlenschloss gesicherten Schachtel versteckt. Um sie zu öffnen, muss ein Rätsel gelöst oder eine Aufgabe bewältigt werden. In der Schachtel steckt das nächste Rätsel. Vorschläge für Rätsel und wie man einen Escape Room aufbaut, gibt es im Internet.

Lange bekannt und immer noch sehr beliebt​

Viel Spaß für Groß und Klein bringt das Pantomime-Spiel. Eine Person versucht durch Gesten, Gesichtsausdruck und Bewegungen eine bestimmte Person oder ein Tier darzustellen.

Die anderen müssen raten, um wen oder was es sich handelt. Sprechen ist für den Darsteller verboten. Richtig interessant wird das Spiel, wenn ein Mitspieler einen Begriff auf einen Zettel schreibt und ein anderer die Darstellung übernimmt. Ist die Zahl der Mitspieler groß, können Teams gebildet werden, die gegeneinander antreten. Das auch unter dem Namen Scharade bekannte Spiel macht jeden verregneten Nachmittag zu einem amüsanten Erlebnis.