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Hamburg 2030: Die Stadt im gesellschaftlichen Wandel

Hamburgs Senat hat ein Konzept für die gesellschaftliche Entwicklung der Hansestadt in den kommenden 16 Jahren vorgelegt. Das Ganze läuft unter dem Titel „Hamburg 2030: Mehr. Älter. Vielfältiger“

Das 60 Seiten-Papier soll Antworten auf den demografischen Wandel der Stadt zu geben. Themen wie Wohnungsbau, Verkehr, Fachkräftemangel, die Integration von Migranten oder altersgerechtes Wohnen stehen dabei im Vordergrund.

Laut Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) soll dieses Konzept nicht stillstehen, sondern vielmehr permanent aktualisiert und mit allen Beteiligten diskutiert werden. Kaum ist das Konzept veröffentlicht, gibt es allerdings schon Kritik von den GRÜNEN die das Papier für eine Sammlung altbekannter Fakten halten. Ein großes Manko ist laut der GAL, dass Problemfelder wie Klimawandel oder Altersarmut gänzlich ausgelassen werden.

via NDR Regional
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Grüner Pfeil hat an Hamburgs Ampeln keine Zukunft mehr

Der „Grüne Pfeil“, das kleine Schild an Hamburgs Ampeln, dass das Rechtsabbiegen trotz roter Ampel ermöglicht, wird nach und nach abgebaut. Neue Technologie macht dass DDR-Relikt nicht weiter notwendig.

Seit der Einführung des grünen Pfeils im Jahr 2002 sind bereits 171 dieser Schilder wieder abgebaut worden. Immer mehr Ampelsysteme in der Hansestadt sind mit Kontaktschleifen im Asphalt oder Kameras in den Masten verbunden. Diese Systeme erfassen den Verkehrsfluss und passen die Ampelschaltung entsprechend an ─ der grüne Pfeil ist überflüssig geworden und wird an den Ampelanlagen der Hansestadt aussterben.

Zu Spitzenzeiten gab es mehr als 360 Grünpfeile in Hamburg. Seit seiner Einführung durch den ehemaligen Innensenator Ronald Schill, stand der grüne Pfeil häufig in der Kritik. Zwar sollte er den Verkehr flüssiger machen und die Wartezeit vor Ampeln verringern, Kritiker verwiesen aber auf das höhere Unfallrisiko an Ampelkreuzungen mit Grünpfeilen.

via NDR Regional

Hamburg ist „Happy“ und tanzt zum Hit von Pharrell Williams

Die Hit-Single „Happy“ von Pharrell Williams ist weltweit ein Mega-Erfolg. Das Lied verbreitet aber nicht nur gute Laune, es bringt Menschen zusammen. Ob nun in Sidney, Dubai, Amsterdam oder Berlin ─ in nahezu jeder großen Stadt wird das Musikvideo immitiert.

Wirkliche Trendsetter kennen den Song schon etwas länger aus dem Kinofilm „Ich – einfach unverbesserlich 2“. Nun beherscht „Happy“ seit Monaten die Radio- und Fernsehsender und ist auf iPods und Smartphones nicht mehr wegzudenken.

In seinem Musikvideo tanzt der US-Sänger & Rapper durch Los Angeles. Aber nicht nur der Künstler selbst tanzt durch das Video, sondern auch Menschen jeden Alters und verschiedener Gesellschaftsschichten. Ob nun junge Leute, Kinder, Anzugträger oder Senioren ─ alle machen mit.

Der Hype um dieses Video geht um die ganze Welt, angeblich haben sich inzwischen mehr als 280 Städte dazu inspirieren lassen, eigene Videos a‘ la Pharrell Williams zu drehen.  Auch deutsche Städte wie Berlin, Köln und München sind dabei. Nun hat auch Hamburg sein eigenes Happy-Video, dank Carolin Neumann und den Machern der Social Media Week. Wie beim Orginal geht es vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten und bekannten Orten wie dem Rathausmarkt, Landungsbrücken, Binnenalster und einigen mehr.

Das offizielle Musikvideo zum direkten Vergleich

Der Super-Hit von Pharrell Williams landete neben Deutschland auch in acht weiteren Ländern auf Platz 1 und ist ganz nebebei angeblich das das längste Video der Welt. Unter 24hoursofhappy.com gibt es eine 24-Stunden-Verson von „Happy“. Hier zum direkten Vergleich nochmal das offizielle Musikvideo „Happy“ von Pharrell Williams!

Heute beginnt der Abriss der Esso-Häuser auf der Reeperbahn

Knapp zwei Monate nach der Evakuierung der einsturzgefährdeten „Esso-Häuser“ will die Bayerische Hausbau mit den Abrissarbeiten im Inneren der Gebäude auf der Reeperbahn beginnen.

Einen konkreten Zeitplan für den Neubau gebe es noch nicht, die Bayerische Hausbau will auf dem Gelände neue Wohnungen mit einer Bruttogeschossfläche von insgesamt 19.500 Quadratmetern schaffen. Um die Esso-Häuser gibt es seit Jahren viel Streit! Mieter, Initiativen und Kritiker beklagen, dass die Gebäude von den Eigentümern mit Absicht dem Verfall preisgegeben worden waren, um sie abreißen und neue Luxuswohnungen bauen zu können. 

Der Abriss trifft nicht nur die Mieter, sondern bedeutet auch das Ende für  legendäre Clubs wie „Molotow“ und „Hörsaal“, oder die berüchtigte Esso-Tankstelle.

Hamburg will die „Rote Flora“ für 1,1 Mio Euro zurück

Der Hamburger Senat will die besetzte „Rote Flora“ vom umstrittenen Immobilien-Investor Klausmartin Kretschmer zurück. Das hat Finanzsenator Peter Tschentscher (SPD) am Dienstag verkündet. Er fügte hinzu: „Das ist das letzte Mal, dass wir Herrn Kretschmer das anbieten.“ Hamburg ist bereit, 1,1 Millionen Euro für das Grundstück im Hamburger Stadtteil Sternschanze zu zahlen.

Auch Bürgermeister Scholz appeliert an dem Eigentümer, in einem Stern-Interview macht er deutlich, dass die Stadt dem Wunsch nach einer Räumung des ehemaligen Theaters nicht nachkommen wird. „Er ist als Kulturinvestor angetreten, um die Rote Flora zu erhalten“, so der Bürgermeister Olaf Scholz.

Zur Erinnerung: Kretschmer hatte das besetzte Kulturzentrum 2001 von der Stadt gekauft, für nur knapp 190.000 €. Nachdem Stadt und Senat nicht bereit waren, das Gebäude für einen hohen Millionenbetrag zurückzukaufen, hatte Kretschmer seinen Plan durchblicken lassen das Gebäude im Stadtteil Sternschanze abzureißen und ein neues Kulturzentrum zu bauen – ein wesentlicher Grund für die Demonstrationen und Krawalle der vergangenen Wochen in Hamburg.

Der Senat hat Immobilien-Investor Kretschmer per Post über seine Pläne informiert, nun hat er Zeit sich bis Anfang Februar zur Sache zu äußern. Sollte sich Kretschmer nicht darauf einlassen, will die Stadt vor Gericht ziehen.

(Quelle: sueddeutsche.de)

 

Pinnebergerin fährt auf der Autobahn (A23) rückwärts

Es gleicht einem Wunder, dass niemand verletzt wurde. Eine 39 Jahre alte Pinnebergerin war am vergangenen Sonntagmorgen mit ihrem Ford Fiesta auf der A23 Richtung Norden unterwegs. Laut eines Zeugen in Schlangenlinien und über beide Fahrbahnen, nahe Eidelstedt schleuderte sie dann gegen eine Mittelleitplanke ─ dann das Unfassbare: Sie legt den Rückwärtsgang ein und gibt Gas. Da der Zeuge umgehend die Polizei informierte, konnten die Beamten Fahrerin und Fahrzeug schnell feststellen. In der Rellinger Straße, in Höhe der Shell-Tankstelle, hielten sie den Ford Fiesta an.

Beim Atemalkoholtest staunten die Beamten nicht schlecht: 1,70 Promille. Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde die 39-Jährige wieder entlassen. Die Kamikazefahrt wird vermutlich teuer werden, die Fahrerin muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort verantworten.

(Quelle: ad-hoc-news)