Neuigkeiten und regionale Nachrichten die Hamburg beschäftigt. News und Hintergründe aus dem Stadtleben, Politik, Wirtschaft, Unterhaltung und Kurioses.

Pinnebergerin fährt auf der Autobahn (A23) rückwärts

Es gleicht einem Wunder, dass niemand verletzt wurde. Eine 39 Jahre alte Pinnebergerin war am vergangenen Sonntagmorgen mit ihrem Ford Fiesta auf der A23 Richtung Norden unterwegs. Laut eines Zeugen in Schlangenlinien und über beide Fahrbahnen, nahe Eidelstedt schleuderte sie dann gegen eine Mittelleitplanke ─ dann das Unfassbare: Sie legt den Rückwärtsgang ein und gibt Gas. Da der Zeuge umgehend die Polizei informierte, konnten die Beamten Fahrerin und Fahrzeug schnell feststellen. In der Rellinger Straße, in Höhe der Shell-Tankstelle, hielten sie den Ford Fiesta an.

Beim Atemalkoholtest staunten die Beamten nicht schlecht: 1,70 Promille. Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde die 39-Jährige wieder entlassen. Die Kamikazefahrt wird vermutlich teuer werden, die Fahrerin muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Gefährdung des Straßenverkehrs und dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort verantworten.

(Quelle: ad-hoc-news)

Guten Rutsch und ein glückliches neues Jahr Hamburg

Das Jahr neigt sich dem Ende, es sind nur noch wenige Stunden und Hamburg begrüßt das neue Jahr 2014! Ob nun an den Landungsbrücken, an der Alster oder auf eine der zahlreichen großen Partys in der Hansestadt, ganz Hamburg wird bei verblüffend milden Temperaturen ins neue Jahr starten können.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Besuchern, Lesern, Freunden & Unterstützern bedanken! Sowohl die Besucherzahlen als auch die Sichtbarkeit von ahoihamburg.de steigen weiterhin konstant an, wir dürfen also optimistisch in die Zukunft blicken. Wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein erfolgreiches, glückliches und kreatives neues Jahr 2014.

Falls ihr noch Sekt, Berliner oder Raketen benötigt, die meisten Geschäfte in der Hamburger Innenstadt schließen zwischen 14 und 18 Uhr. Die Öffnungszeiten an Silvester in Hamburg variieren stark, wer seine Silvestereinkäufe gerne bis auf die letzte Minute hinaus zögert, sollte auf Nummer gehen und 14 Uhr als Maßstab nehmen. Für Alle die noch auf Suche nach dem passenden Ort sind um Silvester in Hamburg zu verbringen, empfehlen wir einen Blick in unseren Artikel: Silvester Hamburg: Die besten Partys und Locations

So, jetzt nochmal Happy New Year Hamburg! 🙂

Esso-Tankstelle Reeperbahn – legendäre Kieztanke wird abgerissen

Die Lage, die Kunden aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten und der Service haben die Tankstelle auf St.Pauli weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht. Doch nun muss die Legende ihren Platz räumen: Grund ist das Drama um die maroden und vom Einsturz bedrohten Esso-Häuser.

Es gab wohl kaum einen Ort, an dem so viele unterschiedliche Menschen aufeinandertrafen, weshalb man die Tankstelle auch „Marktplatz von St. Pauli“ oder „Kiez-Kult-Tanke“ nannte. Für die Anwohner war sie tagsüber Nahversorger und Treffpunt zum klönen, für die Nachtschwärmer Start und Endpunkt einer Kiez-Tour und für Autofahrer eine Tankstelle mit jeder Menge Service ─ 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr. Grund genug das zahlreiche Fernsehsender Reportagen vom Alltag der Kult-Tanke drehten, zuletzt Spiegel TV mit dem Titel „Mehr Sprit für St. Pauli“.

Kiez-Tanke muss den Platz räumen

Für viele gehörte zum St. Pauli-Besuch ein Abstecher bei der Esso-Tankestelle an der Taubenstraße einfach dazu, nun ist die Tankstelle für immer dicht! Auch andere etablierte Läden mussten ihre Türen wegen den Einsturz bedrohten Esso-Häuser schließen, wie beispielweise der Western-Laden „Hundertmark“. Das Geschäft gehörte fest zum Spielbudenplatz, doch nun musste die 50-jährige Erfolgsgeschichte auf St. Pauli ein jähes Ende erfahren.

Esso Tankstelle auf St. Pauli in Einsturzgefahr

Das Molotow (Kult-Kellerclub am Spielbudenplatz) steht ebenfalls vor dem endgültigen Aus. Viele Künstler die heute große Bühnen rocken haben hier ganz klein angefangen: Billy Talent, Mando Diao oder die Sportfreunde Stiller um nur einige zu nennen. Jetzt muss die Kiez-Institution Molotow schließen, einziger Hoffnungsschimmer wäre ein Ausweichquartier, doch die Suche gestaltet sich bislang schwierig.

> Hier Bilder der Esso-Häuser in St. Pauli betrachten.

TV-Reportage über die Esso-Tankstelle auf St. Pauli

Wie schon zu Beginn dieses Artikels erwähnt, gibt es zahlreiche TV-Reportagen die sich der Kiez-Tankstelle widmen – hier wohl der bekannteste Fernsehbeitrag „Mehr Sprit für St. Pauli“ von Spiegel TV.

Polizei jagt Graffiti-Sprüher „DSF“, „TESE“ und „RAGE“

Das Sprayer-Tag „DSF“ ist im Hamburger Stadtbild seit einigen Jahren sehr präsent. Besonders aber in letzten Monaten scheinen die Sprüher ihr Kürzel noch konsequenter verbreiten zu wollen, denn gefühlt taucht das Tag jetzt doppelt so oft auf als früher. Nun ist auch die Hamburger Polizei, speziell die „Soko Graffiti“ sehr interessiert an der Gruppe und auf der Jagd.

Viele denken bei „DSF“ wohl an den ehemaligen Sportsender im Free-TV, laut Polizeisprecher Andreas Schöpflin handelt es sich um einen Gruppenschriftzug mit der Bedeutung, Deutsche Sprayer Fraktion. Neben dem Tag „oz“ (das steht für Olli) ist DSF wohl das bekannteste Graffiti-Tag der Stadt Hamburg. Ob nun Stromkästen, Lärmschutzwände, Hausfassaden oder aktuell die  Treppenstufen zur Michel-Wiese, kaum noch eine Straße in der das Sprayer-Tag nicht vertreten ist.

RAGE gehört laut Soko Graffiti ebenfalls zur DSF Crew

Graffiti "RAGE" auf Hamburger S-Bahn WaggonEbenfalls im Fokus der Soko Graffiti sind die Tags „TESE“ und „RAGE“. Wer häufig die S-Bahn nutzt, sollte RAGE kennen: Mit dem Namen werden besonders gerne Wholecars, also einzelne Bahnwaggons verziert.

Generell gilt es zu unterscheiden: Manche Sprüher möchten Ruhm in der Szene erlangen, in dem ihr Tag (Zeichen) möglichst weit verbreitet ist ─ sozusagen Masse statt Klasse, reine Schmierereien! Andere scheinen eher durch Qualität und interessante Spots überzeugen zu wollen. Es ist anzunehmen das „RAGE“ ebenfalls der DSF-Crew zuzuordnen ist. Laut Polizeisprecher Schöpflin sind TESE und RAGE Einzelpersonen, die auch häufig gemeinsam auftauchen. Ihre Identität konnte aber noch nicht ermittelt werden“, so der Polizeisprecher. Die Beamten der Soko „Graffiti“ mit ihrem Chef Jürgen Bramsiepe sind bei der Jagd auf die Sprayer auf Tipps, Hinweise und Anzeigen angewiesen.

Diebes-Duo bestiehlt Zivilfahnder in Hamburger S-Bahn

Diebstahl in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist bereits seit einiger Zeit ein bekanntes Problem in der Hansestadt. Besonders gerne schlagen die Täter zu wenn ihre Opfer gerade eingenickt sind. So auch am Sonntagmorgen in der S-21, ein rumänisches Diebes-Duo war gerade in Hamburg-Bergedorf zugestiegen ─ das vermeintliche „Opfer“ war diesmal allerdings ein Zivilfahnder.

Der Ablauf ist fast immer gleich: Der Täter leert die Taschen während ein Komplize das Umfeld im Blick behält und versucht die Tat zu verdecken. Der Dieb im jetzigen Fall ist eine 21-jährige Romänin die völlig ungeniert das Handy eines Zivilfahnders der Bundespolizei klaute. Die Freude über das Diebesgut war allerdings nicht von großer Dauer, denn der Bundespolizist gehörte zu einer Fahndungsgruppe die sich gerade in einem Einsatz gegen Taschendiebe befand. Kurze Zeit später klickten schon die Handschellen.

Da haben sich die beiden Taschendiebe in Hamburg das falsche Opfer ausgesucht. Das romänische Diebesduo ist bereits wegen diversen Eigentumsdelikten polizeilich bekannt, sie wurden festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht. Die Bundespolizei kann an dieser Stelle einen weiteren Erfolg vermelden, denn ein weiterer Dieb war zur falschen Zeit am falschen Ort: Noch während der Festnahme erkannten die Beamten einen 19-jährigen Taschendieb wieder, der ebenfalls kurzerhand festgenommen wurde.

Binnenalster erstrahlt für drei Tage im knalligen Pink

Wer nächste Woche an der Binnenalster vorbei schlendert und nur noch die Farbe Pink sieht – keine Sorge, die Augen täuschen nicht. Ab kommenden Dienstag wird die Alsterfontäne pink leuchten.

Verantwortlich für die Aktion ist die Initiative „Hamburg wird Pink“, die dadurch auf das Thema Brustkrebs und Heilungschancen durch Früherkennung aufmerksam machen möchten. Das dieses Thema besonders in der Hansestadt von Bedeutung ist, zeigen die Statistiken der Deutschen Krebshilfe. Laut den Zahlen erkranken in Hamburg jedes Jahr 2000 Frauen an Brustkrebs -dennoch nimmt nur jede zweite Hamburgerin die kostenlose Vorsorge-Untersuchung wahr. Genau das will HAMBURG WIRD PINK ändern.

Die außergeöhnliche Aktion findet übigens nicht zum ersten Mal statt, schon im Oktober 2012 wurde die Binnenalster in rosarotes Licht getaucht – damals organisierte die Kampagne allerdings das „Mammazentrum“.

Nicht nur die Alsterfontäne wird pink angestrahlt, auch das Alsterhaus und das Hapaq-Lloyd Gebäude werden Teil des Lichtspektakels. Die Aktion ist vom 29.-31. Oktober zu bestaunen und beginnt täglich mit dem Anbruch der Dunkelheit.