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Harvestehude: Gangster rauben Luxusuhr vom Handgelenk

Ein dreister Uhren-Raub ­beschäftigt die Hamburger Poli­zei. Am Eppendorfer Baum wurde vergangenen Samstag einem 52-Jährigen eine Patek Philippe Aquanaut (Marktwert ca. 60.000 Euro) vom Handgelenk geklaut.

Der 52-Jährige hatte gerade sein Auto eingeparkt, als die Täter mit einem Motorrad hinter ihm hielten. Sie stiegen ab und stellten sich vor die Fahrertür, dessen Fenster bereits geöffnet war. Einer bedrohte ihn mit einem Messer während sein Komplize ihm die kostbare Uhr vom Armgelenk riss. Als sich das Opfer wehrte, wurde das Visier vom Helm des Angreifers abgerissen. Die Kriminalpolizei untersucht dieses nun auf Fingerabdrücke und DNA-Spuren.

Nicht der erste Luxusuhren-Diebstahl dieser Art

In Metropolen wie Paris oder London sorgten solche Diebstähle in der Vergangenheit häufig für Schlagzeilen. Nun scheint diese kriminelle Qualität auch in Hamburg angekommen zu sein. Bislang hat man es dabei häufig auf Rolex-Uhren abgesehen. 2020 wurde beispielsweise einem 67-Jährigen auf ähnliche Art und Weise eine Rolex Submariner an der Zufahrt einer Tiefgarage in Winterhude abgenommen.

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(Artikel: ahoihamburg | Bild: Symbolbild)

24-Jähriger Polizist aus Hamburg stirbt nach Übung

Ein Bereitschaftspolizist aus Hamburg ist nach einer Übung in Mecklenburg-Vorpommern verstorben. Das teilte die Hamburger Polizei über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Der junge Polizist hat an einer „körperlich belastenden Übung“ im Rahmen seiner Basisausbildung im Nordverbund Mecklenburg-Vorpommern teilgenommen. Danach habe sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. „Trotz sofortiger notärztlicher Versorgung starb der junge Polizist“ am vergangenen Mittwochmorgen, heißt es in dem Tweet.

Bis zur Trauerfeier: Streifenwagen mit Trauerflor

Nun ermittelt das Landeskriminalamt in Mecklenburg-Vorpommern. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell aber nicht, so die Polizei. Bis nach der Trauerfeier, so kündigten die Beamten an, sollen die Hamburger Streifenwagen mit Trauerflor zu fahren.

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Großmoordamm: 1000-Pfund-Fliegerbombe in Harburg entschärft

Weltkriegsbomben und Blindgänger: Immer wieder werden sie in Hamburg verteilt noch gefunden. Nun war es auch in Harburg am Großmoordamm wieder der Fall, dass eine Bombe entschärft werden musste.

Bei Sondierung-Arbeiten wurde die schwere und massive Sprengbombe gefunden und nach der Identifizierung der Bombe konnten die Arbeiten der Feuerwehr und des Sprengmeisters beginnen. Die Feuerwehr berichtete, dass bevor es mit der Entschärfung losgehen konnte, die 1000 Pfund (0,45 Tonnen) Bombe aus sieben Meter Tiefe hoch transportiert werden musste.

Außerdem wurde berichtet, dass es bei der Entschärfung vor allem Probleme bei dem Erreichen des Zünders gab. Dieser war nämlich im Inneren verdeckt und musste präzise und vorsichtig von dem Sprengkörper entfernt werden.

Fliegerbombe wurde per Hand entschärft

Da alles sehr eng verbaut war, musste die Arbeit auch noch per Hand durchgeführt werden. Dies war wohl für alle Beteiligten vor Ort eine spannende Situation. Bei der Bombe handelte es sich um eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, welche von dem geschulten und professionellem Sprengmeister erfolgreich entschärft werden konnte.

Zuvor wurden in Hamburg-Harburg natürlich alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Der Sperrradius belief sich auf 300 Metern, da das Gebiet aber nicht groß bewohnt ist, war es kein Problem die Menschen fernzuhalten.
Außerdem durfte sich im Warnradius von 1000 Metern kein Mensch im Freien aufhalten und auch der Bankverkehr war betroffen. Der Fernbahnverkehr nach Hannover und Bremen wurde zeitweise eingestellt. Daher kam es bei der Deutschen Bahn und im Regionalen öffentlichen Verkehr zu Ausfällen und Verspätungen.

Um 19:12 Uhr konnte die Feuerwehr Entwarnung geben und alle Sperrungen wurden aufgehoben. Somit konnten die Menschen zurück in Ihre Häuser und Wohnungen und der Bahnverkehr konnte wieder stattfinden.

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(Artikel: ahoihamburg.de – Symbolbild dank Pixabay)

Cremonbrücke soll trotz Protesten abgerissen werden

Das Ende der Cremonbrücke ist wohl beschlossene Sache. Alle Bemühungen des Denkmalvereins Hamburg den Abriss der Brücke zu verhindern scheiterten.

Die Cremonbrücke an der sechsspurigen Willy-Brandt-Straße dient seit 1982 als Fußgängerüberweg. Noch Ende diesen Jahres soll der Rückbau des blau-gefärbten Bauwerks beginnen. Zukünftig soll hier eine ebenerdige Fußgängerüberquerung entstehen. Ob der Abriss einer ampelfreien Querung den Verkehrsfluss an dieser Stelle verbessern wird ist wohl mehr als fraglich. Ob dies zukünftig überhaupt noch einen Anspruch darstellen soll ebenfalls.

Gründe für den Abriss der Cremonbrücke

Die Brücke sei nicht barrierefrei und die Trennwirkung der Willy-Brandt-Straße soll reduziert werden. Diese Gründe teilte die Verkehrsbehörde gegenüber dem NDR mit.

Vielen Bürgern, die sich für den Erhalt bzw. Sanierung der Cremonbrücke einsetzen, erscheinen diese Gründe als vorgeschoben. Für sie ist die Sache klar: Scheinbar willkürlich wird ein Denkmal entfernt, obwohl schon seit Jahren unterschiedliche Institutionen für eine Erhaltung und Sanierung der Brücke plädieren. Zusammen mit dem denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank bilde die Cremonbrücke ein Ensemble, dass unweigerlich zusammengehört.

Abriss der Cremonbrücke Hamburg
Aktionen wie Cornern auf Crémant zeigten aber scheinbar keine Wirkung auf Politik und Behörden. Weder Verkehrssenator Antje Tjarks (Grüne Hamburg) noch andere Abgeordnete der Bürgerschaftsfraktionen lassen sich zum Thema Cremonbrücke an dieser Stelle zitieren.

Wie geht’s an der Willy-Brandt-Straße weiter?

Bereits ab Herbst 2021 sollen Radfahrer und Fußgänger mittels provisorischen Querung über die Straße geführt werden. Damit beginnt auch der Rückbau der Cremonbrücke. Die Stadtentwicklungsbehörde schreibt derweil einen Wettbewerb zur Aufwertung des Hopfenmarkts aus.

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Update: Abriss hat am 28. Oktober begonnen

Am Donnerstagabend startete der Rückbau der Cremonbrücke – die Zugänge zu den drei Rolltreppen sind bereits eingezäunt. Der Rückbau wird bis Anfang 2022 andauern.

Abriss der Cremonbrücke hat am 28. Oktober 2021 begonnen Eingezäunte Rolltreppe vor Abriss der Brücke

Hamburger Fischmarkt: Corona-Zwangspause hat ein Ende

Der berühmt-berüchtigte Hamburger Fischmarkt wird wieder geöffnet, nachdem er wegen Corona vor über einem Jahr schließen musste. Das Bezirksamt Altona hat dazu grünes Licht erteilt. In Maßen und ganz vorsichtig kann der Wochenmarkt in den nächsten Wochen in abgespeckter Version wieder stattfinden.

Es wird ein paar Auflagen geben. Weil die Inzidenz in Hamburg immer niedriger ist, ist dies möglich. Der Fischmarkt wird in Teilen wieder ein Markttreiben zulassen. Ab Sonntag, 4. Juli, ist eine Wiedereröffnung mit fortlaufenden Terminen möglich.

Fachbehörden und das Gesundheitsamt haben ebenfalls zugestimmt. Sicherheit und Ordnung sind gewährleistet. Da der Fischmarkt auch weit über die Tore Hamburgs als Touristenmagnet bekannt ist, sollte diese Institution schnell wieder stattfinden. An der Hafenkante soll es wieder losgehen, wie die Bezirksamtsleiterin Altona Stefanie von Berg mitteilte, auch aus wirtschaftlichen Gründen und um den Betreibern die Möglichkeit zu geben, Geld zu verdienen. Der Markt findet nun wieder von 5 Uhr bis 9.30 Uhr statt.

Fischmarkt öffnet mit einigen Auflagen

Besucher und Touristen sind zwar gern gesehen – gewisse Auflagen wird es jedoch geben: So müsse auf „Eventanteile“ verzichtet werden, kündigte der Bezirk Altona am Dienstag an. Unter diesem Begriff verstecken sich die Marktschreier, die den Hamburger Fischmarkt so besonders machen.

Auf diese Tradition muss vorerst verzichtet werden. Das extreme Anpreisen von Waren ist in der Pandemiesituation nicht angemessen. Auch Straßenmusik ist noch nicht möglich. Das Warensortiment wird etwas reduziert sein und essen kann man nur außerhalb des Fischmarktes. Der Altonaer Fischmarkt befindet sich hinter der Flutschutzmauer.

Die Länge beträgt 250 m und die Breite 30 m, so dass circa 60 Aussteller ihre Verkaufsstände aufbauen können. Die Besucher haben eine mittige Durchgangsbreite von 20 m zur Verfügung, um sich vor Infektion zu schützen. Auch eine Maske muss getragen werden und auf einen Abstand von 1,5 m zwischen den Leuten ist zu achten. Oberflächen sollten oft desinfiziert werden.

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Giftköder im Botanischen Garten: Polizei warnt Hundebesitzer

Im Botanischen Garten in Hamburg (Planten un Blomen) sind Giftköder für Hunde ausgelegt worden. Die Polizei warnt Hundebesitzer und bittet um Hinweise.

In einer Nachricht über den Kurznachrichtendienst Twitter berichtet die Polizei Hamburg außerdem, dass bereits mindestens zwei Hunde aus diesem Grund tierärztlich versorgt werden mussten. Um welche Art von Giftköder es sich handelt, ist bislang unklar.

Wie sehen diese Giftköder aus?

Häufig handelt es sich bei solchen Giftködern um scharfkantige Gegenstände wie Rasierklingen oder Nägel, die in Würstchen, Frikadellen oder Leckerlis versteckt werden. In anderen Fällen wird auch mit Rattengift oder Insektenbekämpfungsmittel gearbeitet. Hundehasser platzieren diese Giftköder im öffentlichen Raum überall dort, wo Hunde häufig anzutreffen sind – mit meist fatalen Folgen.

Was tun bei einer Vergiftung?

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte schnellstmöglich ein Tierarzt kontaktiert werden. Das Tier sollte unverzüglich in eine Praxis gebracht werden. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte die Substanz gesichert werden, die das Tier aufgenommen hat. So kann der Tierarzt schneller handeln.

Zwar treten die Symptome einer Vergiftung meist schon kurz nach dem Kontakt mit dem Giftstoff auf – bei manchen Substanzen können sich die Beschwerden aber auch erst Stunden später zeigen.

Hinweise direkt an die Polizei

Falls Sie mögliche Köder finden, Auffälligkeiten beobachten oder Hinweise geben können, wenden Sie sich bitte an die Polizei Hamburg. Die Zentralrufnummer der Polizei Hamburg lautet +49 40 428 650. Im Notfall ist die 110 zu wählen.

Giftköderwarnungen Hamburg via Facebook abrufen.
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