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Giftköder im Botanischen Garten: Polizei warnt Hundebesitzer

Im Botanischen Garten in Hamburg (Planten un Blomen) sind Giftköder für Hunde ausgelegt worden. Die Polizei warnt Hundebesitzer und bittet um Hinweise.

In einer Nachricht über den Kurznachrichtendienst Twitter berichtet die Polizei Hamburg außerdem, dass bereits mindestens zwei Hunde aus diesem Grund tierärztlich versorgt werden mussten. Um welche Art von Giftköder es sich handelt, ist bislang unklar.

Wie sehen diese Giftköder aus?

Häufig handelt es sich bei solchen Giftködern um scharfkantige Gegenstände wie Rasierklingen oder Nägel, die in Würstchen, Frikadellen oder Leckerlis versteckt werden. In anderen Fällen wird auch mit Rattengift oder Insektenbekämpfungsmittel gearbeitet. Hundehasser platzieren diese Giftköder im öffentlichen Raum überall dort, wo Hunde häufig anzutreffen sind – mit meist fatalen Folgen.

Was tun bei einer Vergiftung?

Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte schnellstmöglich ein Tierarzt kontaktiert werden. Das Tier sollte unverzüglich in eine Praxis gebracht werden. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte die Substanz gesichert werden, die das Tier aufgenommen hat. So kann der Tierarzt schneller handeln.

Zwar treten die Symptome einer Vergiftung meist schon kurz nach dem Kontakt mit dem Giftstoff auf – bei manchen Substanzen können sich die Beschwerden aber auch erst Stunden später zeigen.

Hinweise direkt an die Polizei

Falls Sie mögliche Köder finden, Auffälligkeiten beobachten oder Hinweise geben können, wenden Sie sich bitte an die Polizei Hamburg. Die Zentralrufnummer der Polizei Hamburg lautet +49 40 428 650. Im Notfall ist die 110 zu wählen.

Giftköderwarnungen Hamburg via Facebook abrufen.
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S-Bahn Hamburg – Rentner traktiert Frau mit Faustschlägen wegen Sitzplatz

Hamburg – ein schwerbehinderter 83-Jähriger Rentner prügelte am vergangenen Samstag in der Linie S1 auf eine 63-jährige Frau ein. Fahrgäste mussten dazwischen gehen.

Der Mann bat die Frau darum, den Sitzplatz für ihn frei zu machen, was die 63-Jährige auch tat. Aus Sicht des Rentners ging es aber nicht schnell genug. Bevor die Frau überhaupt hätte den Platz räumen können, fing der 83-jährige an, auf die Frau einzuschlagen. Mehrfach traf die Faust des alten Mannes den Kopf der Frau.  Zwei Fahrgäste mussten dazwischengehen um weitere Schläge zu verhindern.

Nach Anzeige keine Einsicht beim Schläger

Der Bahnfahrer stoppte die S-Bahn und die Bundespolizei widmete sich dem schlagenden Rentner. Hier zeigte sich der 83-Jährige komplett uneinsichtig. Er wurde wegen Körperverletzung angezeigt. Die 63-Jährige stand sichtlich unter dem Eindruck der Geschehnisse. Sie wurde von ihrem Sohn abgeholt.

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(Quelle: kn-online.de | Artikel: ahoihamburg.de)

Neue Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ab Montag!

Wegen steigender Infektionszahlen wird die Maskenpflicht in Hamburg weiter verschärft. Ab Montag, den 11. Oktober, sind folgende Straßen und Plätze davon betroffen.

  • Auf dem Steindamm im räumlichen Bereich von der Hausnummer 33 bis zum Steintorplatz, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr,
  • in der Stralsunder Straße, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr,
  • auf dem Steintorplatz einschließlich der angrenzenden öffentlichen Wege, Straßen und Plätze, abgegrenzt durch die Bahnüberführung der Straße Steintordamm, dem Gebäude des Museums für Kunst und Gewerbe, dem Gebäude des Zentralen Omnibusbahnhofs, dem Gebäude mit der Hausnummer Steindamm 2, dem Gebäude mit der Hausnummer Steindamm 1, den Gebäuden mit den Hausnummern Steintorplatz 3 und Kirchenallee 57 sowie dem Gebäude des Hauptbahnhofs, täglich von 12 Uhr bis 22 Uhr,
  • auf dem Ballindamm im räumlichen Bereich vor dem Gebäude mit der Hausnummer 40, abgegrenzt durch die Straßen Ballindamm und Bergstraße, täglich von 15 Uhr bis 18 Uhr,
  • in der Straße Große Freiheit im räumlichen Bereich von der Hausnummer 1 bis zur Hausnummer 47, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • in der Straße Hamburger Berg im räumlichen Bereich der Hausnummern 1 bis 39, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • in der Talstraße im räumlichen Bereich der Hausnummern 1 bis 36, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • auf dem Hans-Albers-Platz einschließlich der Friedrichstraße im räumlichen Bereich zwischen und einschließlich den Hausnummern 11 beziehungsweise 24 bis 21 beziehungsweise 28, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag.
  • Auf der Straße Reeperbahn einschließlich der Plätze Nobistor und Spielbudenplatz, abgegrenzt durch den Millerntorplatz, die Straße Zirkusweg, die Holstenstraße und den Finkenpark sowie in der Straße Spielbudenplatz im räumlichen Bereich der Hausnummern 1 bis 31, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 18 Uhr bis 4 Uhr am Folgetag,
  • auf der Straße Schulterblatt im räumlichen Bereich zwischen den Straßen Susannenstraße und Rosenhofstraße, freitags, sonnabends sowie an Feiertagen und tags zuvor, jeweils von 20 Uhr bis 24 Uhr,
  • auf dem Alma-Wartenberg-Platz einschließlich der Bahrenfelder Straße im räumlichen Bereich zwischen und einschließlich den Hausnummern 135 beziehungsweise 146 und den Hausnummern 183 beziehungsweise 188, der Kleinen Rainstraße im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 3 beziehungsweise 6, der Nöltingstraße im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 5 beziehungsweise 12, der Friedensallee im räumlichen Bereich bis zu und einschließlich den Hausnummern 7 beziehungsweise 14 sowie der Bergiusstraße im räumlichen Bereich bis zu der Hausnummer 7, freitags und sonnabends von 19 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag,
  • in der Straße Hohenesch im räumlichen Bereich von und einschließlich den Hausnummern 1 beziehungsweise 6 bis zur Bahrenfelder Straße, freitags und sonnabends von 19 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag,
  • in der Straße Mühlenkamp im räumlichen Bereich zwischen der Körnerstraße und der Preystraße, täglich von 12 Uhr bis 1 Uhr am Folgetag,
  • auf den Sankt-Pauli-Landungsbrücken einschließlich der dort befindlichen Pontonanlage und den Brücken 1 bis 10, montags bis freitags jeweils von 6 Uhr bis 18 Uhr sowie sonnabends und sonntags jeweils von 11 Uhr bis 18 Uhr.

Bürgermeister Tschentscher (SPD) kündigte unterdessen an, weiterhin sehr konsequent zu kontrollieren und über Bußgeldverfahren auch zu sanktionieren. Die Polizei kann im Einzelfall auf öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen eine räumlich begrenzte Maskenpflicht anordnen, wenn dies aus Infektionsschutzgründen erforderlich ist. Für Diejenigen, denen es ebenfalls schwerfällt bei all den Regeln noch durchzusteigen, hat hamburg.de eine Infografik geschaffen – hier abrufbar. (Stand / 10. Oktober 2020)

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Karstadt in Wandsbek vorerst gerettet – Mitarbeiter atmen auf!

Seit Sommer ist der Ausverkauf im Karstadt Wandsbek im vollen Gange. 120 Arbeitsplätze galten bereits als verloren. Nun die Kehrtwende. Die Filiale von Galeria Kaufhof ist drei Wochen vor der Schließung vorerst gerettet.

Zugeständnisse des Vermieters machen es möglich. Die Immobilie des traditionsreichen Kaufhauses ist im Eigentum der Fondsgesellschaft Union Investment. Das Unternehmen betreibt auch das Einkaufszentrum Wandsbek Quarree gleich neben der Karstadt Filiale. Durch den neuen Mietvertrag können die Mitarbeiter des kriselnden Warenhauskonzerns aufatmen.

Räumungsverkauf lief bereits seit dem Sommer

Ausverkauf im Karstadt Wandsbek

Karstadt Kaufhof kämpft ums Überleben

Der deutsche Warenhauskonzern schwankt wirtschaftlich bereits seit Jahren und ist in der Corona-Krise in eine absolute Schieflage geraten. Das Unternehmen hatte daraufhin Rettung in einem Schutzschirmverfahren suchen müssen. Im Zuge des Insolvenzverfahrens sollte der Schuldabbau in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro gelingen. Deutschlandweit schließen mehr als 40 Filialen für immer.

Viele Regale und Vitrinen waren bereits leer geräumt

Einen Wermutstropfen gibt es dennoch

Streng genommen handelt es sich nämlich nur um eine vorläufige Rettung. Der neue Mietvertrag mit einer Laufzeit von 3,5 Jahren ist bis Ende April 2024 datiert. Das gibt allen Beteiligten Planungssicherheit – auch den Einzelhandelsmietern des Quarrée Wandsbek. Was danach mit dem Standort passieren wird, ist noch vollkommen unklar.

Grund zur Erleichterung der Mitarbeiter gab es auch in Harburg. Die Karstadt Sport Filiale soll auch hier erhalten. In der Mönckebergstraße hingegen schließen die Warenhäuser Galeria und Karstadt Sport für immer. Die Regale sind dort bereits jetzt wie leer gefegt. 

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Airbnb muss künftig Steuerdaten an Finanzämter liefern

Das bekannte Portal für privater Unterkunftsvermittlung Airbnb muss mit sofortiger Wirking Kontrolldaten an die Hamburger Steuerfahndung liefern. Ver­mie­te­r, die ihre Einkünfte nicht bei den Finanzämtern angegeben haben, drohen Nachzahlungen. 

Die Finanzbehörden der Länder und Steuerfahnder haben erfolgreich gegen Airbnb auf Herausgabe von Daten geklagt. Die Entscheidung zur Auskunftspflicht ist nun nach einem mehrere Jahre andauernden Verfahren gefallen. Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) nennt dies einen großen Erfolg für die Steuerfahndung. Die Behörden nennen Airbnb dabei nicht beim Namen. Man spricht von einem „weltweit agierenden Vermittlungsportal für Buchung und Vermittlung von Unterkünften“.

Besonders Airbnb-Vermieter in Hamburg zittern

Hamburg ist ein wahres Mekka für die Airbnb-Plattform. In keiner deutschen Stadt werden jährlich mehr Privatwohnungen vermittelt. Die Einnahmen aus den Vermietungen sind zu versteuern, soweit sie 520 Euro jährlich übersteigen und das Gesamteinkommen über dem Grundfreibetrag von 9408 Euro (für Alleinstehende) liegt. Steuern, die sich nicht nur viele Hamburger Airbnb-Vermieter bislang gern gespart haben.

Die unversteuerten Einnahmen aus Airbnb-Vermietungen sind den Behören schon seit vielen Jahren ein Dorn im Auge. Fahnder können nun Airbnb-Vermieter gezielt ins Visier nehmen. Hamburgs Finanzsenator spricht nach dem Urteil von einem „Durchbruch zur Aufhellung dieses erheblichen Dunkelfeldes“.

Schlechte Nachrichten für Airbnb, dessen Geschäft aufgrund der weltweiten Pandemie ohnehin ins Stocken geriet. Den für dieses Jahr angekündigten Börsengang will das US-Unternehmen dennoch wagen.

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SPD & Grüne beschaffen 20 neue Blitzer für Hamburg

Bereits in den vergangenen Jahren wurden immer mehr Blitzanlagen in Hamburg installiert. Besonders die mobilen Blitzer sorgten für klingende Kassen. Nun wollen SPD und Grüne mindestens 20 weitere Blitzer für Hamburg.

2019 wurde Rekord-Einnahmen in Höhe von 21,28 Millionen Euro an Buß- und Verwarnungsgeldern erzielt. Nun wird in Hamburg wieder einmal aufgerüstet. Dazu sollen in den nächsten Jahren mindestens 20 zusätzliche Blitzgeräte beschafft werden. Das vereinbarten SPD & Grüne im Koalitionsvertrag. Zudem soll es künftig noch mehr Tempo-30-Strecken geben.

Autofahrer als Hamburger Melkkuh

So groß der Traum der Hamburger Grünen von einer autofreien Stadt auch sein mag – auf die Bußgelder und den daraus resultierenden Einnahmen möchte man auch in Zukunft nicht verzichten. Der neue Bußgeldkatalog, der selbst bei kleinen Vergehen bereits horrende Geldstrafen mit sich zieht, kommt da gerade richtig. Zusammen mit dem Ausbau der Blitzanlagen ist der Grundstein zu neuen Rekordeinnahmen bereits gelegt.

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